Dobel -  04.02.2019
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Forum in Dobel: Jugendliche können Meinung äußern

Dobel. Die Sorgenfalten beim Dobler Bürgermeister Christoph Schaack und dessen Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen waren nicht zu übersehen. Doch das dritte Jugendforum entpuppte sich nicht, wie andernorts als Enttäuschung. Rund zwölf Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren äußerten in der Pfarrscheuer, wo der Schuh drückt und welche Wünsche sie für die Gemeinde haben.

Unterhalten sich über die Zukunft der Jugend: Dobels Bürgermeister Christoph Schaack (Mitte), Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein (links) und Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen (rechts). Mit dabei: Nick Arnold, Antje Mieves (Gemeinderatsmitglied), Melanie Link und Theresa Neubauer (rechts). Sie betreuen den Jugendtreff. Foto: Meister
Unterhalten sich über die Zukunft der Jugend: Dobels Bürgermeister Christoph Schaack (Mitte), Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein (links) und Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen (rechts). Mit dabei: Nick Arnold, Antje Mieves (Gemeinderatsmitglied), Melanie Link und Theresa Neubauer (rechts). Sie betreuen den Jugendtreff. Foto: Meister

„Es ist wichtig, dass den Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, sich in der Gemeinde zu äußern“, so Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein. „Leider wird die Jugendarbeit in vielen Gemeinden vernachlässigt“, bedauert der Kreisjugendreferent. Seit Jahren verfechtet Gemeinderatsmitglied Antje Mieves die Jugendarbeit auf dem Dobel und setzt deshalb in diesem Bereich Schwerpunkte. Mieves hat gelernt, wie man die Jugendlichen erreicht und deshalb eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet. Sie sieht vor allem den im vergangenen Jahr eröffneten Jugendraum als Angel- und gleichzeitig Rückzugsort.

Wünsche und Anregungen

Mehrfach wurden im Rahmen des Jugendforums die schlechten Verbindungen und vollen Schulbusse angesprochen. Bürgermeister Schaack versicherte, mit den Verantwortlichen Kontakt aufzunehmen. Genannt wurde der Wunsch nach einer Graffiti-Wand. Dagegen ist ein Bikepark aufgrund Mangels an Interesse vom Tisch.

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Beibehalten werden sollen die sportlichen Aktivitäten. „Diese bereiten den Jugendlichen großen Spaß“, freute sich Mieves. Hauptamtsleiter Mayerlen sicherte zu, bei Aktivitäten die Sporthalle zur Verfügung zu stellen. Erfreut waren die Jugendlichen bei der Nachricht, dass der Dobel mit Hotspots versorgt wird. „Dies können wir gut für den Jugendtreff nutzen“, freute sich der 16-jährige Max. Passend dazu wurde die Anschaffung eines Beamers und einer Leinwand zum Filme schauen angeregt.

Um Geld für Ausflüge zu sammeln wurden Ideen, wie Schneeschippen für ältere Personen oder eine Autowäsche mit Hilfe der Jugendfeuerwehr eingebracht.

Auch Politik spielt eine Rolle

„Die Jugendlichen haben zahlreiche realistische Vorschläge genannt“, freute sich Bürgermeister Schaack.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 5. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: Stefan Meister