Karlsbad -  05.02.2019
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Bauplätze in Karlsbader Neubaugebiet sollen kommen

Karlsbad. Die Erschießung oder Abrundung von Neubaugebieten in allen fünf Ortsteilen bleibt erklärtes Ziel in Karlsbad. Bereits Anfang 2017 befasste sich der Gemeinderat mit dem Neubaugebiet „Holderäcker“ in Spielberg, wo auf einer Fläche von rund 6,6 Hektar etwa 50 Bauplätze entstehen sollen.

Für diesen Bereich, östlich der Bahntrasse und der Seniorenanlage, gegenüber der AVG-Haltestelle, liegt bereits ein städtebaulicher Vorentwurf. Nach dem Projektstart im Jahre 2017 musste allerdings zunächst eine Ausnahmeregelung für eine in diesem Gebiet befindlich Biotopfläche beantragt werden. Mitte 2018 hat das Landratsamt einer Ausnahmeregelung für das Neubaugebiet nach dem Bundesnaturschutzgesetz erteilt und damit die Realisierung ermöglicht.

Bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nunmehr dem Abschluss eines Planungskostenvertrages mit der Firma „Kommunalentwicklung und integrierte Baulanderschließung“ (KIP) aus Pforzheim zugestimmt. Dieses Unternehmen wird jetzt die Beteiligungsbereitschaft aller Grundstücksbesitzer, auch bezüglich einer Beteiligung an den Planungskosten mit 3,50 Euro pro Quadratmeter ihrer jetzigen Wiesenfläche, klären. Erst wenn sich die Grundstückseigentümer zur Mitfinanzierung der Planungskosten vertraglich verpflichtet haben, wird die Gemeinde die weitergehende Planung für dieses Erschließungsgebiet vergeben. Mit dem Neubaugebiet „Holderäcker“ betritt man in Karlsbad Neuland. Erstmals wird es für die späteren Bauplatzbesitzer eine Bauverpflichtung innerhalb von zehn Jahren geben, die durch eine „Grunddienstbarkeit im Grundbuch“ eingetragen wird. Ziel ist es, wie auch andernorts praktiziert, nicht weitere zahllose Bauflächen zu schaffen, die dann als Brachland lange Zeit vorgehalten werden.

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Autor: i.e.