Birkenfeld
Birkenfeld -  12.01.2022
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Kein Virus-Ausbruch: Corona-Entwarnung an Birkenfelder Schule

Birkenfeld. Ein Hinweis über die Sozialen Netzwerke der Pforzheimer Zeitung sorgte am Dienstagnachmittag für großes Aufsehen. So soll es an der Birkenfelder Ludwig-Uhland-Schule bereits zwei Tage nach dem Schulbeginn nach den Weihnachtsferien zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen sein. Gegenüber der PZ kann Schulleiter Bernd Ordnung diese Meldung aber nicht bestätigen.

Gesprächstermin mit dem neuen Rektor an der Ludwig-Uhland-Schule Birkenfeld
Schulleiter Bernd Ordnung kann einen größeren Corona-Ausbruch an der Ludwig-Uhland-Schule Birkenfeld nicht bestätigen.

„Bei uns gibt es nur unwesentlich mehr positive Fälle unter den Schülerinnen und Schülern als vor den Ferien“, so Ordnung. Zudem sei bisher keiner der angeordneten PCR-Tests mit einem positiven Ergebnis zurückgekommen. Dennoch habe man verschiedene Maßnahmen nun verschärft. „Wir haben unter anderem die Mensazeiten so angepasst, dass sich die Schüler der verschiedenen Klassen dort nicht mehr begegnen“, erklärt der Schulleiter. Außerdem seien Pausenbereiche auf dem Hof abgetrennt worden und generell werde wieder vermehrt darauf geachtete, dass sich die Schüler der verschiedenen Klassenstufen im Gebäude nicht mehr begegnen.

Momentan werden alle Schüler täglich in der Schule getestet – so will es zumindest die Corona-Verordnung in der ersten Woche nach den Ferien. Ab kommendem Montag sollen dann nur noch drei Tests pro Woche durchgeführt werden, um die generelle Entwicklung rund um die Omikron-Variante zu überwachen.

Auch das Gesundheitsamt Enzkreis kann auf Nachfrage die Meldung über einen Corona-Ausbruch in der Ludwig-Uhland-Schule in Birkenfeld nicht bestätigen. Es sei momentan generell keine Schule im Enzkreis erfasst worden, in der es zu einem Ausbruch gekommen sei. Ebenfalls sei es extrem unwahrscheinlich, dass am zweiten Tag nach den Ferien ein Corona-Ausbruch vermeldet werde, so die Behörde. Schließlich müssten sich die Schüler untereinander anstecken – und das sei nach zwei Tagen Schule fast unmöglich, so ein Sprecher. In der Region habe es zudem schon lange keine Schulklassen mehr gegeben, die komplett in Quarantäne mussten.

Zur Begriffsklärung erläutert der Sprecher vom Gesundheitsamt, dass ein Corona-Ausbruch nicht gegeben sei, wenn sich vereinzelt Kinder aus verschiedenen Klassen infizieren. Erst wenn ganze Klassen infiziert seien und sich dann auch in Quarantäne begeben müssen, spreche man von einem Ausbruch des Corona-Virus in einer Schule.

Autor: haz