Eisingen -  20.07.2018
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Musikerjugend will doch nur spielen

Eisingen. Der Musikverein Eisingen hatte zum sommerlichen Konzert seiner Jugend unter dem Motto „Wir wollen doch nur spielen“ eingeladen. Die Rhythmen der Schülergruppe und des Jugendorchesters, aber auch die leiseren Klänge der „Wichtelgruppe“ und der Auftritt der „musikalischen Früherziehung“ erfüllten zwei Stunden lang die Bohrrainhalle.

Schlussakkord und aus: Dirigentin Isabell Liebich hatte das temperamentvolle Jugendorchester bei Rock, Pop und Polka voll im Griff. Manfred Schott
Schlussakkord und aus: Dirigentin Isabell Liebich hatte das temperamentvolle Jugendorchester bei Rock, Pop und Polka voll im Griff. Manfred Schott

Das machte sowohl dem Nachwuchs als auch dem Publikum einen Riesenspaß.

„Das Konzert ist ein sichtbarer und hörbarer Erfolg unserer konsequenten Jugendarbeit“, stellten die beiden Vorsitzenden Mirko Karst und Harald Bauer nach dem Schlussakkord erfreut fest. Dies zeigt auch die Premiere der gut gelaunten „Musikwichtel“ mit kurzen Singspielen, wie die „fleißigen Handwerker“. In dieser neu gegründeten Gruppe werden unter der Leitung von Susanne Böttcher in Begleitung der Eltern eineinhalb- bis dreijährige Kinder mit tonal begleiteten Fingerspielen, mit Koordinationsübungen und Singen an die Musik herangeführt. Schon länger dabei sind die Kinder der musikalischen Früherziehung mit ihren Blockflöten, Melodikas und den Kazoos, die ähnlich wie das Kamm-Blasen klingen. Unter der Leitung von Ingrid Löffler sang und spielte diese Gruppe beim Singspiel „Schau mal auf die Jahreszeiten“ die typischen Kinderlieder und Klänge von Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

Tolle Blasmusik bot das von Cornelia Schmid geleitete Schülerorchester. Los ging es mit „Quick Time“ und dem „Czardas“ des zeitgenössischen niederländischen Komponisten Jacob de Haan. Mit den Sätzen „Kings Arthur“ und „Excalibur“ aus „Ritter der Tafelrunde“ von Eric Swiggers versetzten die sechs Musiker das Publikum in die britische Sagenwelt. Zusammen mit dem großen Jugendorchester schlossen die Musikschüler ihren Auftritt mit Kriegsgeheul und dem indianischen Regentanz „Rain Dance“. Dirigentin Isabell Liebich brachte das Orchester bei seinen acht Auftritten zur Höchstleistung.

Autor: ott