Eisingen -  28.05.2026
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Prozessionsspinner-Alarm in Eisingen: Waldpark-Spielplatz wird eingezäunt

Eisingen. Auf dem Waldpark-Spielplatz in Eisingen wurde ein Nest des Eichenprozessionsspinners entdeckt. Wegen Gesundheitsgefahren bleibt das Gelände vorübergehend gesperrt.

Stadt weitet Verbotszone wegen Prozessionsspinner aus
Die feinen Haare des Prozessionsspinners enthalten ein Nesselgift, das Beschwerden auslösen kann - hier ein Nest an einem Baum am Waidsee. Foto: René Priebe/dpa

Aufmerksame Spielplatzbesucher haben auf dem Gelände des Waldpark-Spielplatzes in Eisingen ein Prozessionsspinnernest gefunden. Da die Haare der Raupen schwere allergische Reaktionen auslösen können, wurde der Spielplatz am Mittwoch vorübergehend eingezäunt und mit Warnschildern versehen.

Laut dem Bauamtsleiter Stefan Gräßle wurden jedoch schon Maßnahmen zur Problembeseitigung eingeleitet: „Wir haben eine Hebebühne bestellt, diese wird am Montag ankommen, damit das Prozessionsspinnernest fachgerecht entfernt werden kann.“

Der Spielplatz soll voraussichtlich am Dienstag wieder betretbar sein. Probleme mit den krankheitserregenden Tieren habe es in der Vergangenheit schon öfter gegeben: „Die Lage am Wald und die Eichenbäume begünstigen das Vorkommen dieser Raupenart“, sagt Gräßle.

Die behaarten Raupen des Nachtfalters sind häufig am Stamm oder an Ästen von Eichenbäumen in Form von sogenannten Gespinsten zu finden. Sie enthalten ein Nesselgift, das bei Hautkontakt zu schweren Reizungen, Atembeschwerden und allergischen Reaktionen bei Menschen und Tieren führen kann.