Engelsbrand
Engelsbrand -  14.12.2017
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Letzter Gemeindehaushalt für Engelbrands Bürgermeister - noch Geld in der Rücklage

Engelsbrand. Die Gemeinde schultert konsequent alle wichtigen Aufgaben und dennoch bleibt man in Engelsbrand flüssig.

Zwar muss die Gemeinde Engelsbrand tief in die Spardose greien und diese um rund 440 000 Euro erleichtern, dennoch verbleiben am Ende 2,26 Millionen Euro auf der hohen Kante. Zusätzlich nimmt die Gemeinde einen Kredit in Höhe von einer halben Million Euro auf. Damit soll der Bau des zentralen Feuerwehrgebäudes am Kreisel Richtung Häckselplatz finanziert werden. Rund 700 000 Euro (Gesamtkosten 3,8 Millionen Euro) sieht Kämmerin Jeanette Flentje, die das Zahlenwerk trotz Elternzeit für die Weihnachtssitzung zusammenstellte, vor. Besonders erfreulich, so Engelsbrands scheidender Bürgermeister und künftiger Landrat Bastian Rosenau, sei beim Bau des Feuerwehrhauses der unerwartete, aber erhoffte Zuschuss in Höhe von 390 000 Euro aus Mitteln des Ausgleichstocks. Geld, das Engelsbrand zur bereits bewilligten Regelförderung in Höhe von 275 000 Euro erhält.

Ein stabiler Einnahmeposten ist in Engelsbrand die Gewerbesteuer in Höhe von 1,2 Millionen Euro und auch der laufende Betrieb erwirtschaftet ein Plus von 541 000 Euro. Geld, das für Investitionen zur Verfügung steht.

„Ich denke, mit dem Haushalt 2018 haben wir wieder ein solides Werk, das keine goldenen Wasserhähne enthält“, betonte Rosenau in seiner letzten Engelsbrander Haushaltsrede, machte aber keinen Hehl daraus, dass die Gemeinde nach wie vor vor großen finanziellen Herausforderungen stehe. „Und trotzdem haben wir es viele Jahre lang geschafft, in der Gemeinde zu investieren, ohne diese finanziell zu überlasten“, bilanzierte Rosenau.

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Autor: Silke Fux