Wasserproblem nicht behoben: Ortsdurchfahrt Engelsbrand noch frei
Engelsbrand. Eigentlich sollte die Ortsdurchfahrt Engelsbrand für die geplante Sanierung seit 23. März gesperrt sein. Doch Probleme bei der Wasserversorgung der Anwohner führten zuletzt zu Verzögerungen (die PZ berichtete). Ein weiterer Dämpfer: Die vorgesehene Verschiebung der Streckensperrung auf den 7. April kann erneut nicht eingehalten werden. Das gibt Andreas Herb, Hauptamtsleiter der Gemeinde Engelsbrand, in der jüngsten Ratssitzung bekannt. Stattdessen solle die Vollsperrung in der Zeit zwischen dem 15. und 17. April in Kraft treten. Bis dahin habe die Baufirma vor, den Tannenweg an einen Wasserschacht anzubinden.
Bislang, so Herb, sei lediglich im Bereich der Wolfackerstraße/Weiherstraße der Wasserschacht neu gesetzt. Um die Umleitungsstrecke vollständig befahrbar zu machen, sei die Maßnahme im Tannenweg nötig. „Sodass sich die Baustellen nicht gegenseitig behindern“, sagt Herb. Denn: Bei Arbeiten im Bereich Hauptstraße/Salmbacher Weg/Lindenstraße soll der innerörtliche Verkehr von der Hauptstraße über den Industrieweg, Sambacher Weg, Tannenweg und die Wolfackerstraße zurück auf die Hauptstraße geleitet werden. Auswärtige – sofern keine Anlieger – sollen Engelsbrand über Neuenbürg, Waldrennach, Langenbrand und Salmbach umfahren.
Es bleibt nicht die einzige Herausforderung. Im Bereich des Bolzplatzes sei die Verlegung der Wasserleitungen mühsamer als gedacht. Bei matschigem Untergrund könne der Bagger nicht fahren. Deshalb werden nun große Steine als Fundament gelegt. Vergangenes Wochenende sei es zudem so kalt gewesen, dass die Wassernotversorgung in der Weiherstraße eingefroren sei. Grundsätzlich, so Herb, sei die Zusammenarbeit zwischen der Baufirma Strabag und den Engelsbrandern als positiv einzuordnen.
