Heimsheim
Enzkreis -  15.07.2020
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CDU kämpft für Idee der Stadtbahn von Ittersbach über Pforzheim bis in den Kreis Böblingen

Enzkreis/Pforzheim. Der gemeinsame Antrag der CDU-Fraktionen im Kreistag und im Gemeinderat Pforzheim für eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Stadtbahn von Ittersbach über Pforzheim und das Heckengäu bis in den Kreis Böblingen sei wegen der Corona-Pause bisher noch nicht im Werksausschuss der Stadt behandelt worden, antwortete Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Günter Bächle (Mühlacker). Der Enzkreis dagegen hat dem CDU-Antrag im Frühjahr bereits zugestimmt – unter der Maßgabe, dass die Stadt Pforzheim ebenfalls so beschließt. „Sonst macht das Projekt keinen Sinn“, so Bächle.

Der gemeinsame Antrag der CDU-Fraktionen im Kreistag und im Gemeinderat Pforzheim für eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Stadtbahn von Ittersbach über Pforzheim und das Heckengäu bis in den Kreis Böblingen wird in Pforzheim noch bearbeitet. Foto: PZ-Archiv/Heilemann
Der gemeinsame Antrag der CDU-Fraktionen im Kreistag und im Gemeinderat Pforzheim für eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Stadtbahn von Ittersbach über Pforzheim und das Heckengäu bis in den Kreis Böblingen wird in Pforzheim noch bearbeitet. Foto: PZ-Archiv/Heilemann

Boch habe ihm aber mitgeteilt, dass sich bereits der Eigenbetrieb Pforzheimer Bäder- und Verkehrsbetrieb (EPVB) der Sache angenommen. Dieser habe sich mit dem beim Enzkreis zuständigen Amt für Nachhaltige Mobilität darüber verständigt, das Stadtbahnprojekt in den Nahverkehrsplan aufzunehmen. In einem ersten Schritt solle dort der Auftrag für die nötigen Voruntersuchungen einfließen.

Daher wird, so Boch, die Stadtbahn heute auch auf der Agenda des gemeinsamen Workshops von Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags und Werkeausschuss des Gemeinderats stehen. Dort würden Prioritäten festgelegt. Auf dieser Grundlage würde dann der Nahverkehrsplan abschließend erstellt, um anschließend durch Kreistag und Gemeinderat verabschiedet zu werden, so Boch. Das solle voraussichtlich noch Ende des Jahres geschehen.

„Wir wollen eine Stadtbahn als Zukunftsprojekt, die nachhaltig, klimaschonend, aber auch ökologisch sinnvoll ist“, sagt Bächle. Zentral für das Leuchtturmprojekt, von dem Kreisrat Michael Sengle aus Keltern spricht, ist deshalb die Verknüpfung mit der Stadt. Für diese spricht Fraktionsvorsitzende Marianne Engeser von einem „aktuell offenen Zeitfenster“, angesichts des Stellenwerts der Klimadiskussion.

Autor: pm