Heimsheim
Enzkreis -  31.03.2022
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„Gute“ und „schlechte“ Fette: AOK-Gesundheitsexpertin Simone Mühling klärt dazu auf

Der Kampf der „guten“ und der „schlechten“ Fette: Was es damit auf sich hat, wo diese zu finden sind und wie sie sich auf unser Wohlbefinden auswirken – dazu hat AOK-Gesundheitsexpertin Simone Mühling den Teilnehmern der PZ/AOK-Frühjahrskur umfangreiche Informationen zusammengestellt.

Gesunde Quelle: Oliven und Olivenöl enthalten reichlich ungesättigte Fette. Foto: Milan - stock.adobe.com.
Gesunde Quelle: Oliven und Olivenöl enthalten reichlich ungesättigte Fette. Foto: Milan - stock.adobe.com.

„Einerseits ist es wichtig, nicht zu viel Fett zu essen, automatisch ungesund ist Fett aber nicht“, stellt sie erst einmal klar. Denn Fett ist ein wichtiger Energielieferant und Baustoff für die Körperzellen. Zudem mache Fett satt, enthalte Geschmacks- und Aromastoffe und verbessere das Mundgefühl der Speisen. „Dies wiederum macht es beim Abnehmen schwieriger, weil wir uns geschmacklich umstellen müssen“, weiß Simone Mühling und legt nach: „Wir nehmen zu viel an gesättigten Fetten auf. Diese sind eher die „schlechten Fette“, da sie das Blutcholesterin und den Anteil von gefäßschädigendem LDL-Cholesterin erhöhen können.“ Als Faustregel gilt: Je härter ein Fett bei Zimmertemperatur ist, desto höher ist der Anteil an gesättigten Fetten.

Dagegen sind die „guten Fette“ so Simone Mühling „die einfach- und mehrfach-ungesättigten Fette, die zum Teil lebensnotwendig sind. Sie wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel und Fettstoffwechsel aus“. Meistens sind diese in pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden, wie etwa in Ölen und Nüssen, aber auch in Lachs, Hering und Makrele. „Sie sind eher die flüssigen Fette.“

Autor: bac