Heimsheim
Enzkreis -  23.06.2022
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Kein Standort für Rettungshubschrauber mehr in Leonberg: Christoph 41-Petition endgültig gestorben

Enzkreis/Leonberg. Man habe noch einmal alle Register gezogen, um eine andere Entscheidung herbeizuführen, aber auch im Plenum des Landtags stimmte am Donnerstag die grün-schwarze Regierungsmehrheit für die Ablehnung der Petition zum Erhalt des Rettungshubschrauberstandorts in Leonberg, teilt der FDP-Enzkreisabgeordnete Erik Schweickert mit.

In Heimsheim etwa wurde für den Erhalt des Rettungshubschraubers geworben. Archivfoto: Moritz
In Heimsheim etwa wurde für den Erhalt des Rettungshubschraubers geworben. Archivfoto: Moritz

Zuvor hatte die FDP-Fraktion für eine Besonderheit gesorgt und eine getrennte Abstimmung über die von rund 28.000 Menschen unterschriebene Petition beantragt. „Es ist nicht nur bedauerlich, sondern auch völlig unverständlich, dass Grün-Schwarz der Beschlussempfehlung des Berichterstatters Christian Jung (FDP) nicht gefolgt ist und die vielen Argumente für einen Verbleib von Christoph 41 in Leonberg nicht würdigt. Auch die offenkundigen Defizite des Gutachtens, wie beispielsweise der fehlende Einbezug der Voralarmierungszeit, werden einfach weggewischt“, wiederholt Schweickert noch einmal sein Unverständnis für das Vorgehen der Regierungsmehrheit.

Der Liberale beklagt auch, dass die grüne Enzkreisabgeordnete Stefanie Seemann sich ebenfalls gegen einen Verbleib des Hubschraubers in Leonberg ausgesprochen hatte.

Die Ablehnung der Petition sei zwar ein schwerer Schlag, aber noch keine endgültige Entscheidung über die Neuordnung der Luftrettung im Land, so Schweickert.

Autor: pm