Illingen -  30.04.2021
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Armin Pioch bewirbt sich um das Amt des Illinger Bürgermeisters

Illingen. Armin Pioch, Bürgermeister in Grömbach, Landkreis Freudenstadt, will Bürgermeister von Illingen und Schützingen werden. Er trete als Kandidat an, weil er der Überzeugung ist, gemeinsam mit den Bürgern, dem Gemeinderat und den Mitarbeitenden der Verwaltung die Herausforderungen der Zukunft für Illingen und Schützingen erfolgreich anpacken zu können, so Pioch in einer Pressemitteilung.

Armin Pioch möchte Bürgermeister in Illingen werden. Foto: Pioch/Privat
Armin Pioch möchte Bürgermeister in Illingen werden. Foto: Pioch/Privat

„Der Wahlkampf in Illingen und Schützingen wird eine große Herausforderung, denn gerade in dieser so schwierigen Phase der Pandemie ist es für einen Kandidaten schwer sich den Wählern vorzustellen und für sich zu werben. Aber dieser Herausforderung stelle ich mich gerne“, so Pioch.

Die Aufgaben, die ein Verwaltungschef hat, kennt er aus eigener Erfahrung. In der Gemeinde Grömbach im Landkreis Freudenstadt ist er seit über fünf Jahren hauptamtlicher Bürgermeister und ist mit allen Bereichen der Verwaltung befasst. „Ich bin Einzelkämpfer mit Teilzeitkraft“, so Pioch. In einer kleinen Gemeinde ist er als Bürgermeister erste Ansprechperson für die Bürger, er ist für alle Bereiche der Verwaltung verantwortlich und für alle Lebenslagen zuständig. „Das ist die beste Schule“, sagt Pioch. Armin Pioch ist 57 Jahre alt, die klassische Verwaltungslaubahn hat er nicht eingeschlagen. Nach dem Gymnasium in Schopfheim absolvierte er in Isny eine Ausbildung und hat danach in Konstanz bei einer Siemenstochter fünf Jahre als Techniker gearbeitet. Anschließend hat er in Pforzheim und Lissabon Betriebswirtschaft studiert. In der Folgezeit kamen einige Stationen in Werbeagenturen in München und Konstanz. Ende der 90er-Jahre hat er sich mit seiner Lebensgefährtin mit Internetprogrammierungen selbstständig gemacht. Ehrenamtlich engagiert ist er als Vorsitzender des VDK-Ortsverbands, als Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat des Landkreises und in verschiedenen Vereinen und gemeinsam mit seiner Frau Susanne als Imker für die eigenen Bienenvölker.

Die Aufgabe eines Bürgermeisters sei die eines Moderators, der die verschiedenen Interessen zusammenführen kann und im größtmöglichen Konsens die Weichen für eine gute Entwicklung der Gemeinde stellt. Zudem sei es wichtig, Impulse zu Zukunftsfragen zu geben und Anregungen für den Gemeinsinn und Möglichkeiten für Freizeit- und Kulturangebote zu schaffen, erklärt Pioch.

„Bürgernah und freundlich“

„Diese Veränderungen und Anpassungen können nur gelingen, wenn die Bürgerschaft in die Prozesse eingebunden wird, der Gemeinderat rechtzeitig die Weichen dazu stellt und der Bürgermeister diese Transformation anschiebt und die Themen setzt“, sagt Pioch. „Voraussetzung für all das ist ein gut geführtes Rathaus als offener und professioneller Dienstleister.“

Die zukünftigen Herausforderungen für die Gemeinde Illingen bräuchten einen Verwaltungsfachmann mit Führungsanspruch, aber auch einen Bürgermeister, der die Erwartungen der Bürger an eine bürgernahe und bürgerfreundliche Verwaltung erkennt und erfüllen könne, so Pioch. Der 57-Jährige ist Mitglied bei den Grünen. „Parteipolitik gehört aber nicht in die Amtsstube“, so Pioch.

Neben Pioch hat bereits Amtsinhaber Harald Eiberger erklärt, dass er wieder als Rathauschef kandidieren wird.

Autor: max/pm