Illingen -  05.12.2021
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Aus dem Ratssaal Illingen

Illingen. Corona bringt Illinger Verwaltung an ihre Grenzen: „Wir sind bei den Mitarbeitern der Verwaltung am Limit angekommen“, warb Bürgermeister Armin Pioch im Gemeinderat um Verständnis. Denn nachdem das Landratsamt bei Coronafällen keine Kontaktverfolgungen mehr mache, stünden die Telefone im Rathaus nicht mehr still, verdeutlichte Hauptamtsleiter Sven Holz. „Nach einem Zwölf-Minuten-Telefonat hat man in dieser Zeit 46 entgangenen Anrufe auf dem Display“, sagte Holz. „Wir sind momentan im halben Katastrophenmodus unterwegs“, so Pioch.

Friedhofssatzung neu gefasst: Der Illinger Gemeinderat stimmte der Neufassung der Friedhofssatzung einstimmig zu. Mit der Kalkulation für die Jahre 2022 bis 2026 war die Allevo Kommunalberatung beauftragt worden. Vor der Zustimmung hatte der Gemeinderat allerdings mehrheitlich abgelehnt, dass Ehrengräber für Ehrenbürger von der Gemeinde bezahlt werden.

Jahresabschluss für 2020 zugestimmt: Der Gemeinderat nahm den Jahresabschluss für 2020 und den Rechenschaftsbericht 2020 der Gemeinde Illingen zur Kenntnis und stellte den Jahresabschluss 2020 mit einem Überschuss von rund 2,2 Millionen Euro fest. Zuvor hatte das Gremium die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2020 mit einem Eigenkapital (Basiskapital) von über 59 Millionen Euro beschlossen. Das Eigenkapital ist die Differenz von Vermögen minus Verbindlichkeiten. Die Bilanzsumme beträgt 72,3 Millionen Euro. Die Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die Abschreibungen bewertet.

Autor: ip