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Enzkreis -  12.09.2018
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Handgreiflicher Supermarkt-Dieb nach Tat im Enzkreis verurteilt

Enzkreis/Pforzheim. Als einen Fall von schwerem räuberischem Diebstahl hat das Amtsgericht Pforzheim eine Tat eingeordnet, zu der es im April 2017 in einem Supermarkt im Enzkreis gekommen war.

Das Schöffengericht verhängte gegen den Angeklagten eine einjährige Freiheitsstrafe, die zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt wurde. Beim Diebstahlsversuch ertappt, hatte der Mann, der 1993 in Polen geboren wurde und seit zwei Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, sich mit Gewalt gewehrt. Später wurde entdeckt, dass er dabei auch ein Kartonmesser in seinem Rucksack mit sich trug.

So wurde der Tathergang vor Gericht geschildert: Der Angeklagte hatte in dem Laden zunächst zwei Packungen Wurst und mehrere Flaschen Bier in seinem Rucksack verstaut. An der Kasse zahlen wollte er aber nur eine weitere Bierflasche, die er in der Hand hielt. Im Ausgangsbereich wurde er durch die Marktleiterin zur Rede gestellt, die ihn schon seit einiger Zeit im Blick gehabt hatte. Der Täter versuchte sich loszureißen und zu fliehen, wurde jedoch mit Hilfe eines zweiten Mitarbeiters zu Boden gebracht. Gegenüber den Angestellten verteilte der Mann mit erhobener Hand Drohungen, welche sich im Laufe der Rangelei in gezielte Schläge und Tritte verwandelten. Die Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen.

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Im Spiel war dabei laut Gericht auch eine Menge Alkohol.

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Autor: Annika Bauer