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Enzkreis -  26.03.2019
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Kritik an der Landesregierung bei Jahrestagung des Chorverbands Enz

Enzkreis. In einer leicht veränderten Zusammensetzung geht das Präsidium des Chorverbands Enz nach seiner Jahrestagung am Sonntag in Calmbach in seine neue, vierjährige Amtsperiode.

Der Vorsitzende des Chorverbands Enz, Peter Heinke (Zweiter von rechts), hat nach dem gestrigen Verbandstag in Calmbach für die nächsten vier Jahre wieder ein handlungsfähiges Präsidium zusammen. Foto: Kollros
Der Vorsitzende des Chorverbands Enz, Peter Heinke (Zweiter von rechts), hat nach dem gestrigen Verbandstag in Calmbach für die nächsten vier Jahre wieder ein handlungsfähiges Präsidium zusammen. Foto: Kollros

Diese Phase werde geprägt sein von der Vorbereitung des Verbandsjubiläums in drei Jahren, erklärte der wiedergewählte Vorsitzende Peter Heinke aus Mühlacker. 2022 wird der Dachverband von aktuell 65 Gesangvereinen 100 Jahre alt, einst gegründet als Enzgau-Sängerbund.

Der Vorsitzende musste freilich in seinem Rechenschaftsbericht einräumen, dass die Sängerbewegung rückläufig sei – weniger Sängerinnen und Sänger und somit auch weniger Chöre in den Vereinen. Einiges an Überredungskunst musste Vorsitzender Heinke bei den fälligen Neuwahlen an den Tag legen, um so zu erreichen, dass zwei Amtsinhaber ihre Rücktrittsabsichten letztlich revidierten und die Posten nicht verwaist blieben – zumal in der Versammlung keine Kandidaten gefunden wurden. Heinkes Präsidium hat nun folgende Zusammensetzung: Stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Mikonya-Stahl (Schützingen) und Claudia Gröninger (Horrheim), Schatzmeister Jürgen Schwirtz (Großglattbach), Schriftführerin Helene Stauch (Gündelbach), Verbandschorleiter Thomas Ungerer (Großglattbach), Stellvertreterin Dorothe Götz (Stuttgart/Aurich), Jugendreferentin Tanja Wolf (Riet), Chorbeauftragte Margot Bellenbaum (Schützingen) und als Beiräte der drei Regionen Günter Stepper (Gräfenhausen), Natalie Schuler (Wiernsheim) und Tanja Klein (Oberriexingen).

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Die Funktionäre in den Gesangvereinen fühlen ihre Sängerbewegung durch die Landesregierung nur unzureichend gewürdigt. Beim Sängertag trugen sie ihre Kritik dem Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion und Pforzheimer Abgeordneten Hans-Ulrich Rülke vor.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 27. März 2019, in der „Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker)“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: Norbert Kollros