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Enzkreis -  22.08.2019
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Leserfrage: Was waren das für Flugzeuge am Mittwoch über Wimsheim?

Ein Wimsheimer staunte, als er am Mittwoch im Bereich der Gartenanlagen am Ortsrand schwere Motoren hörte und ungefähr in Pforzheimer Richtung ein Flugzeug recht tief über dem Boden wahrnahm. Nach rund einer Viertelstunde wieder. Und dann wieder und wieder. Was war da los? Die Frage schickte er per WhatsApp der PZ. Offenkundig steckt hinter den Flügen einmal mehr eine militärische Übung mit Fallschirmspringern bei Malmsheim.

Fallschirmspringer bei einer Übung mit einer amerikanischen „Hercules“- Maschine. Foto: dpa-Archiv
Fallschirmspringer bei einer Übung mit einer amerikanischen „Hercules“- Maschine. Foto: dpa-Archiv

Das Luftfahrtamt der Bundeswehr bestätigte der PZ am Donnerstag, dass ein Transportflugzeug der amerikanischen Streitkräfte rund eineinhalb Stunden lang im Bereich des Malmsheimer Fluggeländes kreiste. Das gehe aus den Radardaten für den 21. August hervor. Der Flug stehe in Zusammenhang mit Absetzübungen von Fallschirmspringern. Das trainieren die US-Streitkräfte immer wieder in Malmsheim. Und genauso regelmäßig fällt das PZ-Lesern aus dem Heckengäu oder dem Biet auf. Denn es geht dabei um mächtige Maschinen, oft vom Typ Lockheed C-130, die nicht von ungefähr den Beinamen „Hercules“ tragen. Dieser Flugzeugtyp ist rund 30 Meter lang, bei rund 40 Metern Spannweite und vier Motoren. „Hercules“-Transporter sind schon oft bei Fallschirmspringer-Übungen über der Region geflogen. Dabei sinken sie teilweise auf Flughöhen von nur rund 400 Metern über Grund. Umstritten war das nur einmal 2013, als eine dieser Übungen durch ein Versehen auf den Feiertag Allerheiligen gelegt worden war, an dem man nicht hätte fliegen dürfen.

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Autor: hei