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Ispringen -  12.09.2018
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Rückkehr in die Handball-Verbandsliga? – Der TV Ispringen wird hoch gehandelt

Pforzheim. In der Handball-Badenliga der Männer hat der HC Neuenbürg als Aufsteiger eine unerwartet erfolgreiche Saison 2017/2018 abgeliefert. Auch in der neuen Saison wollen die Enztäler mit ihrem neuen Trainer Erkan Öz ganz vorne mitspielen.

In der Handball-Landesliga wird es auch in der neuen Saison wieder das Derby zwischen dem TV Ispringen mit Pascal Stoll (links) und dem HC Neuenbürg II mit Sven Apelt geben. Foto: J. Müller
In der Handball-Landesliga wird es auch in der neuen Saison wieder das Derby zwischen dem TV Ispringen mit Pascal Stoll (links) und dem HC Neuenbürg II mit Sven Apelt geben. Foto: J. Müller

Etwas anders sieht es bei der SG Pforzheim/Eutingen II aus. Mit Tobse Müller und Philipp Schückle (zum SV Leonberg-Eltingen), Alexander Bossert (BSV Sinzheim), Jan Althuon, Niklas Eblenkamp, Andreas Wark (alle drei pausieren) stehen ein halbes Dutzend teilweise ganz erfahrener Akteure nicht mehr zur Verfügung. Und die Ergänzungen aus dem Talentstall (Jonas Geckle, Max Staib, Dominik Brath) müssen sich erst noch an die Anforderungen der Eliteliga des Verbandes gewöhnen. Deshalb sieht man bei der SG-Reserve, die über lange Jahre in der Badenliga ganz oben mitmischte, der neuen Saison etwas skeptisch entgegen.

Weil das Trainerduo Carsten Lipps und Nils Wilhelm neben dem Umbruch auch noch die Unstetigkeit des Kaders im Zusammenhang mit den Spielen der 1. Mannschaft und der Bundesliga-A-Jugend bewältigen muss, wird es wohl einige Zeit dauern, bis die Mannschaft eingespielt ist. Dies könnte vor allem in den ersten Spielen der Saison eine „Rumpelphase“ nach sich ziehen.

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Verbandsliga

In der Verbandsliga ist die TGS Pforzheim II auch in dieser Saison der einzige Vertreter aus dem Handballkreis Pforzheim. In der dritten Saison in der neuen Liga hofft Trainer Florian Taafel vor allem, dass seine Jungs die vielen knappen Spielausgänge der letzten Saison (unter anderem gab es sechs Unentschieden) diesmal für sich entscheiden können. Das Saisonziel ist neben einem Platz im gesicherten Mittelfeld vor allem, die jungen Spieler weiter zu entwickeln. Als Perspektivteam soll den Kaderspielern der Bundesligamannschaft wie Alexander Klimovets, Jakob Fassunge, Daniel Kautz, Lukas Salzseeler oder Christopher Bregazzi ausreichende Einsatzzeiten ermöglicht werden.

Die „Neuen“ kommen mit Juan Ruberg, Daniel Kautz, Ardit Maloku, Felix Hager und Marc Hüttler alle aus der eigenen Jugend, darüber hinaus steht bei den Wartbergern nach einer langen Verletzungspause auch wieder Kapitän und Torhüter Jörg Ludwig parat.

Nach einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt kann Florian Taafel zu Beginn der Rückrunde auch wieder auf das vielversprechende Talent Finn Malolepszy setzen. Nicht mehr zur Verfügung steht freilich mit Sven Biselli, der zum TSV Knittlingen wechselte, einer der bisherigen Haupttorschützen.

Landesliga

In der Landesliga Süd läuft mit dem TV Ispringen und dem HC Neuenbürg II auch diesmal ein Duo auf. Der TV Ispringen wird von den Mitkonkurrenten hoch gehandelt. Als sich die anfangs lange Verletztenliste zur Rundenmitte gelichtet hatte, haben die Ispringer schon in der Rückrunde der abgelaufenen Saison auf sich aufmerksam gemacht. Nachdem mit Lukas Kunz und Steffen Kunz zwei Langzeitverletzte, die sowohl in Abwehr als auch im Angriff Akzente setzen können, wieder aufs Parkett zurückkehren und mit Benjamin Heidecker (TSV Knittlingen) sowie Thorben und Malte Eberhardt (beide TSG Niefern) junges Blut dazukommt, sieht man unter dem neuen Trainer Daniel Erlenmaier, der nun anstelle von Patrick Hammer Regie führt, sogar selbst Chancen zur Rückkehr in die Handball-Verbandsliga.

Als härteste Konkurrenten werden der TSV Rintheim und mit der SG Odenheim/Unteröwisheim sogar ein Aufsteiger und Liganeuling erwartet. Nicht mehr zur Verfügung stehen „Weltreisender“ Jan Schneider sowie der junge Juwal Dattner (Auslandsaufenthalt).

Beim HC Neuenbürg II begrüßt man mit Niko Gerwig, ein Rückraumspieler von der SG Pforzheim/Eutingen II, und Simon Dittus, Kreisläufer vom TV Birkenfeld, zwei Heimkehrer. Vor allem von Niko Gerwig erhofft sich Trainer Marco Langjahr mehr Druck im Angriff, damit das Saisonziel „besser als im Vorjahr und damit eine Platzierung im Mittelfeld“ realisiert werden kann.

Autor: Dieter Glauner