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Ispringen -  26.04.2026
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Wertvoller Anker in der Dorfgemeinschaft: Ispringer Bürgerhaus Regenbogen feiert 20. Geburtstag

Ispringen. Eine Aufforderung braucht es nicht: Das Publikum singt von sich aus mit: zunächst noch etwas zurückhaltend, dann immer lauter und kräftiger. Was die Gitarrencombo am Samstagabend mit der „kleinen Kneipe in unserer Straße“ schafft, ist typisch für das Bürgerhaus Regenbogen in Ispringen, genauer gesagt für den 460 Mitglieder starken Trägerverein, der dahintersteht.

Bürgermeister Thomas Zeilmeier, die gute Seele des, Hauses Heide Ebel, Vorsitzender Karl-Ulrich Bürkle und Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Ballarin (von links) freuen sich über das Jubiläum des Bürgerhaus-Trägervereins.
Bürgermeister Thomas Zeilmeier, die gute Seele des, Hauses Heide Ebel, Vorsitzender Karl-Ulrich Bürkle und Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Ballarin (von links) freuen sich über das Jubiläum des Bürgerhaus-Trägervereins. Foto: Nico Roller

Mit großem ehrenamtlichem Engagement, viel Weitblick und einem ausgeprägten sozialen Bewusstsein bringt er Menschen aller Generationen zusammen.

Vor 20 Jahren aus einer Idee gemeinsinniger Bürger entstanden, ist das Bürgerhaus aus Ispringen längst nicht mehr wegzudenken. „Was damals begonnen hat, war weit mehr als ein Bauprojekt“, sagt Bürgermeister Thomas Zeilmeier beim Festakt am Samstag, der von handgemachter Musik, gutem Essen und geselligem Beisammensein geprägt ist. Zahlreiche Gäste sind gekommen, um dem Trägerverein zu gratulieren, die Gitarrencombo zu erleben und ein selbstgeschriebenes Gedicht zu hören – eine Ode an Ispringen.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet seit zwei Jahrzehnten das Bürgerhaus Regenbogen. Es entstand aus der Idee, ein lange ungenutztes, mitten im Ort stehendes landwirtschaftliches Gebäude so mit Leben zu füllen, dass die gesamte Gemeinschaft davon profitiert. Aus der gemeinsamen Vision engagierter Bürger wurde mit Unterstützung des Gemeinderats ein Ort, an dem Menschen einander begegnen, sich unterstützen und helfen. „Der Trägerverein ist das Herzstück hinter allem, was hier geschieht“, sagt Zeilmeier. „Er organisiert, unterstützt und schafft die Grundlage dafür, dass Begegnung überhaupt stattfinden kann.“

Der Bürgermeister lobt die zahlreichen Angebote: von Musik über Yoga- und Gymnastikkurse bis hin zu den Pfadfindern und sozialen Initiativen wie dem Suppentopf, der Menschen in schwierigen Lebenslagen unbürokratisch hilft. „Hier kommen Generationen zusammen – Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten“, betont Zeilmeier. Für ihn ist das Bürgerhaus „ein Ort mitten im Leben, mitten in Ispringen“.

Wolfgang Ballarin erinnert sich noch gut daran, wie das Gebäude vor der aufwendigen Sanierung aussah – inzwischen verfügt es unter anderem über einen Aufzug über alle drei Stockwerke sowie barrierefreie Toiletten.

„Was damals geschaffen wurde, ist unglaublich und beispielhaft“, sagt der stellvertretende Bürgermeister, der auch dem Vorstand des Trägervereins angehört.

„Wir freuen uns, dass wir das seit 20 Jahren machen dürfen“, betont der Vorsitzende Karl-Ulrich Bürkle. Beim Festakt nutzt er die Gelegenheit, um sich zu bedanken: bei den zahlreichen engagierten Ehrenamtlichen sowie bei Partnern und Unterstützern, zu denen auch die PZ-Hilfsorganisation „Menschen in Not“ gehört.