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Enzkreis -  30.08.2018
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Zu Besuch in Pforzheim: Staatssekretär verschafft sich einen Eindruck von miteinanderleben

Pforzheim/Enzkreis. Rolf Schmachtenberg, seines Zeichens Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, informierte sich am Donnerstag bei mlbricks und bei den Arbeitsbereichen von miteinanderleben beim Landratsamt.

Besuch beim Projekt mlbricks in Pforzheim: Bundesstaatssekretär Rolf Schmachtenberg (SPD) sortiert Legosteine mit Lea Haas und André Maisenbacher. Hinten von links: die Bundestagabgeordnete Katja Mast (SPD) mit Norbert Bogner (Geschäftsführer miteinanderleben), Katja Kreeb (Enzkreis-Sozialdezernentin) und Michael Konrad (Landessozialministerium). Foto: Ketterl
Besuch beim Projekt mlbricks in Pforzheim: Bundesstaatssekretär Rolf Schmachtenberg (SPD) sortiert Legosteine mit Lea Haas und André Maisenbacher. Hinten von links: die Bundestagabgeordnete Katja Mast (SPD) mit Norbert Bogner (Geschäftsführer miteinanderleben), Katja Kreeb (Enzkreis-Sozialdezernentin) und Michael Konrad (Landessozialministerium). Foto: Ketterl

Das Recyclingprojekt mlbricks an der Kleiststraße in Pforzheim gehört laut Norbert Bogner, dem Geschäftsführer von miteinanderleben, zu den zehn größten Einrichtungen dieser Art weltweit. Zur Arbeitsweise zählt, die Bauelemente zu sammeln, zu säubern, zu sortieren und für den Wiederverkauf fit zu machen. Die Besonderheit: mlbricks kann nicht nur einen hohen Anteil an Premiumware weltweit anbieten, weshalb die Kunden sogar aus Malaysia und Singapur kommen. Die Einrichtung schafft dauerhafte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. 20 sind es bei mlbricks. Arbeitsanleiter Armin Pucher berichtet, dass in der Sortierstelle wöchentlich bis zu 150 Kilo an Legoelementen pro Mitarbeiter verarbeitet werden. B-Ware, wie vergilbte Weißteile, werden ausgesondert und als Kilo-Gut verkauft.

Auf Vermittlung von Mast machte sich Schmachtenberg am Donnerstagvormittag ein Bild vom Landratsamt in seiner Funktion als inklusiver Arbeitgeber. Bekanntlich werden mehrere Arbeitsbereiche, wie etwa die Tiefgarage oder die Kantine beim Landratsamt vom Verein miteinanderleben bewirtschaftet. Benachteiligte Menschen werden dort beschäftigt. Davon konnte sich der Staatssekretär am Donnerstag ein genaues Bild machen.

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Autor: Peter Marx