Kämpfelbach
Kämpfelbach -  24.04.2018
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Umstrittener Haushalt in Kämpfelbach verabschiedet

Kämpfelbach. Der Kämpfelbacher Gemeindehaushalt 2018 und der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Wasserversorgung sind unter Dach und Fach. Es ist der erste Etat, der nach dem Neuen Kommunalen Wirtschaftsrecht (NKHR) konzipiert ist. Der Gemeinderat war in einer Klausursitzung von Kämmerer Kevin Jost auf das System der Doppik vorbereitet worden.

Der Bau des Verkehrskreisels an der Landesstraße L 570/Einmündung Benzstraße kurz vor Bilfingen ist die größte Investition im Kämpfelbacher Haushalt. Die Tiefbauarbeiten sind schon weit fortgeschritten. Derzeit versetzen die Bauarbeiter die Randsteine des Kreiselkerns auf einem Betonsockel. Foto: Manfred Schott
Der Bau des Verkehrskreisels an der Landesstraße L 570/Einmündung Benzstraße kurz vor Bilfingen ist die größte Investition im Kämpfelbacher Haushalt. Die Tiefbauarbeiten sind schon weit fortgeschritten. Derzeit versetzen die Bauarbeiter die Randsteine des Kreiselkerns auf einem Betonsockel. Foto: Manfred Schott

So konnten die Fraktionen von CDU, SPD und Freien Wählern bereits bei der Haushaltsvorberatung im März ihr Einverständnis signalisieren. Am Montag gab es bei der Verabschiedung des Haushalts zwei Gegenstimmen der Rätinnen von der Liste Mensch und Umwelt. Bürgermeister Udo Kleiner hatte sich bereits bei der Einbringung des Haushalts zur Finanzlage der Gemeinde und den eingeplanten Investitionen geäußert.

Beim Ergebnishaushalt mit einer Aufwandshöhe von 12,4 Millionen Euro entsteht wegen der jetzt zu berücksichtigenden Abschreibungen auf das Gemeindevermögen ein geringer Fehlbetrag in Höhe von 40 000 Euro. Beim Finanzhaushalt übersteigen die Einzahlungen in Höhe von 12,1 Millionen Euro die Auszahlungen, so dass ein Zahlungsmittelüberschuss in Höhe von 657 500 Euro als Finanzierungsteil für die geplanten 3,6 Millionen Euro Investitionen zur Verfügung steht.

Die Gemeinderatsfraktionen und die Liste Mensch und Umwelt nahmen in Haushaltsreden zur kommunalen Situation Stellung.

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Autor: Manfred Schott