Keltern -  10.10.2018
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Alte Bausubstanz weicht neuen Parkplätze in Ellmendingen

Keltern-Ellmendingen. Zwar muss über einen Verkaufspavillon noch weiter diskutiert werden, doch klar ist, dass nun an der Heldengasse in Ellmendingen ein ansprechender Platz entstehen kann.

Abgerissen worden ist das historische Gebäude an der Heldengasse 1 in Ellmendingen, wie das Bild vom Juli zeigt. Dort wird nun ein ortsbildprägender, multifunktionaler Platz eingerichtet. Foto: Marx, Archiv
Abgerissen worden ist das historische Gebäude an der Heldengasse 1 in Ellmendingen, wie das Bild vom Juli zeigt. Dort wird nun ein ortsbildprägender, multifunktionaler Platz eingerichtet. Foto: Marx, Archiv

Nach monatelanger Vorarbeit hat der Kelterner Gemeinderat nun die Verwaltung einstimmig damit beauftragt, die Planungen und die Ausschreibung für den neuen Platz an der Ecke Heldengasse/Durlacher Straße so voranzutreiben, dass möglichst im März 2019 mit der Ausführung begonnen werden kann. Allerdings sollen bestimmte Details noch zurückgestellt werden. Hierzu zählt insbesondere ein ins Auge gefasster Verkaufspavillon. Dieser sollte nicht zu mächtig ausfallen, ist andererseits aber an sich auch zum Schutz der Technikanschlüsse sinnvoll.

Hätte sich der Gemeinderat umgehend für das Gesamtpaket entschieden, wäre eine Investitionssumme von immerhin knapp einer Viertelmillion Euro zu schultern gewesen. Auf der mittlerweile entstandenen Freifläche von rund 400 Quadratmetern soll ein multifunktional nutzbarer Platz entstehen, der einerseits durch seine Gestaltung das Ortsbild aufwerten, andererseits aber auch ganz konkret die Parknöte im Ortskern entschärfen soll. So können auf der Fläche neun Parkplätze entstehen, wovon einer für Behinderte ausgewiesen wird. Auch für Fahrräder wird es eine Abstellmöglichkeit geben und eine E-Bike-Ladestation wird installiert. Poller zur Durlacher Straße hin sollen die Fläche abschirmen. Gleichzeitig soll der Platz mit den anliegenden Straßen bis hin zum Arnbach sehr wohl ein ansprechendes Ensemble bieten. Die derzeitige Freifläche soll ferner durch Grünbereiche, Bäume und Sitzgelegenheiten aufgewertet werden. Nicht zuletzt soll eine Sandsteinmauer den hinteren Bereich der Anlage ansehnlich von der dahinter liegenden Wohnbebauung abgrenzen.

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Bürgermeister Steffen Bochinger kündigte aufgrund der ausgiebigen Diskussion an, die Planungsdetails nochmals neu zu sortieren. Die Hütte etwa müsse nicht gleich errichtet werden. Gleichwohl sei es aus Zeitgründen hinsichtlich der Fördersystematik nötig, jetzt voranzukommen und in die Abstimmung zu gehen. Die Fläche für die Hütte wird eingeplant, ihre Realisierung aber zunächst zurückgestellt.

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Autor: Peter Marx