Keltern -  16.10.2021
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Rutronik Stars Keltern wollen nach Niederlage im EuroCup gegen TK Hannover zurück in die Erfolgsspur

Keltern. Nach einem EuroCup-Spiel daheim gibt es für die Sterne viel zu tun. Der Parkettboden, der extra für internationale Spiel in der Dietlinger Speiterlinghalle verlegt wird, muss wieder raus. Und das macht keine Firma, sondern die Spielerinnen selbst – samt dem Trainer natürlich.

Einsatz und Kampfgeist ist von den Sternen mit Matea Tavic gefragt.
Einsatz und Kampfgeist ist von den Sternen mit Matea Tavic gefragt.

Nach der 78:81-Niederlage am Donnerstagabend im ersten Gruppenspiel des EuroCups mussten Alexandria Kiss-Rusk und Co. also am Freitagmorgen erstmal das "internationale Parkett" entfernen, um wieder auf "normalem" Hallenboden trainieren zu können. Schließlich geht es nach dem EuroCup gleich in der Bundesliga weiter. Am Sonntag um 16 Uhr steht das Heimspiel in Dietlingen gegen TK Hannover an.

Die Gäste liegen den Sternen eigentlich. Die letzten fünf Vergleiche konnten die Rutronik Stars alle für sich entscheiden. Doch diesmal stehen die Vorzeichen etwas anders.

Hannover mit vier Siegen in Saison gestartet

Hannover ist mit vier Siegen in die neue Bundesliga-Saison gestartet und belegt punktgleich mit Spitzenreiter Freiburg und dem Aufsteiger Rheinland Lions (3.) den zweiten Tabellenplatz. Auf Platz vier folgt Keltern mit einer Niederlage in den bisherigen vier Spielen.

"Das wird ein brutal schweres Brett, weil Hannover unter der Woche Zeit hatte, sich darauf vorzubereiten", sagt Sterne-Chefcoach Christian Hergenröther hinsichtlich der Partie am Sonntagnachmittag.

Den Sternen hingegen steckt noch die Belastung vom Spiel gegen die Londons Lions am Donnerstag in den Knochen. Außerdem spielt die mentale Komponente noch eine Rolle: die Sterne haben die letzten beiden Pflichtspiele verloren – im EuroCup gegen die Lions und in der Liga davor auch gegen die Lions, allerdings gegen die Rheinland Lions (75:97).

Sterne zuletzt mit zwei Niederlagen

Nach zwei Pleiten in Folge peilt Keltern deshalb wieder einen Sieg an. Dafür erwartet Hergenröther aber eine andere Einstellung als zuletzt im Spiel gegen London. "Wir müssen in Schwung kommen und anfangen zu kämpfen", gibt der Coach klar die Marschroute fürs Ligaspiel aus.

Doch das wird nicht einfach, zumal Hannover in der Erfolgsspur bleiben möchte. Die neue Trainerin Sidney Parsons (zuletzt in Wasserburg) hat in der rund achtwöchigen Vorbereitung ein starkes Team geformt.

Das Energiebündel an der Außenlinie sagt: "Ich erwarte, dass meine Mannschaft mir immer alles gibt – und ich gebe immer alles zurück. Wir alle müssen 40 Minuten kämpfen – also auch ich."

Autor: dom