Knittlingen
Knittlingen -  13.03.2019
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Entschädigung für Häuslebauer im Römerweg gefordert

Knittlingen. In letzter Zeit war es ruhig geworden um die Knittlinger Häuslebauer am „Römerweg“, die sich auf das inzwischen gescheiterte Modellprojekt „DEUS 21“ eingelassen haben und nun weitaus höhere Wassergebühren zahlen sollen, als von der Stadtverwaltung in Aussicht gestellt. Nun hat sich die SPD-Gemeinderatsfraktion dem Thema angenommen und fordert die Stadtverwaltung in einem Antrag dazu auf, die Rückerstattung der fälschlicherweise erhobenen Gebühren „unverzüglich“ vorzunehmen.

Alexandra Tschikoff und Oliver Stadlinger sind zwei der Hausbesitzer im Römerweg, die sich von der Verwaltung getäuscht fühlen. PZ-Archiv/Hepfer
Alexandra Tschikoff und Oliver Stadlinger sind zwei der Hausbesitzer im Römerweg, die sich von der Verwaltung getäuscht fühlen. PZ-Archiv/Hepfer

Außerdem sollen die Mitarbeiter der Stadt Lösungsvorschläge ausarbeiten, wie künftig mit weiter zu erhebenden Gebühren verfahren wird. Dabei sollen die von den Betroffenen bereits geleisteten Investititonskosten berücksichtigt werden

Mit dem ökologischen Forschungsprojekt „DEUS 21“ – betreut vom Fraunhofer-Institut in Stuttgart und unterstützt von der Stadt Knittlingen – sollte Regenwasser über ein Vakuumsystem und eine Filteranlage zu Nutzwasser aufbereitet werden. Weil bestimmte Schadstoffe und Rückstände jedoch nicht aus dem Wasser gefiltert werden können, damit Nutzwasserqualität gewährleistet werden kann, sieht man das Projekt als gescheitert an. Doch genau das – und eben auch geringere Wasser- und Abwassergebühren – war den Häuslebauern im Vorfeld der Maßnahmen über eine Bauherren-Information der Stadt zugesichert worden. mim

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