Knittlingen
Enzkreis -  19.02.2021
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Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann auf Wahlkampf-Tour durch den Knittlinger Schillingswald

Mühlacker. Der Klimawandel mit all seinen Folgen und Begleiterscheinungen zeigt längst auch schon in den Wäldern des Enzkreises sein hässliches Gesicht. Speziell den Buchenbeständen hat die anhaltende Trockenheit in jüngster Vergangenheit erheblich zugesetzt. Doch wie soll oder muss der Wald der Zukunft aussehen?

Bei ihrer Tour durch den Knittlinger Schillingswald haben die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (von links), Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, der ehemalige Umweltstaatssekretär Andre Baumann und Andreas Schwing, Fraktionssprecher der Alternativen Liste im Knittlinger Gemeinderat, an einer 0,7 Hektar großen Eichenschonung Halt gemacht. Foto: Hepfer
Bei ihrer Tour durch den Knittlinger Schillingswald haben die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (von links), Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, der ehemalige Umweltstaatssekretär Andre Baumann und Andreas Schwing, Fraktionssprecher der Alternativen Liste im Knittlinger Gemeinderat, an einer 0,7 Hektar großen Eichenschonung Halt gemacht. Foto: Hepfer

Dieser Frage ist Stefanie Seemann, Landtagsabgeordnete und erneute Kandidatin der Grünen aus Mühlacker, am Freitag bei einem Spaziergang durch den Knittlinger Schillingswald zwischen der Fauststadt und Kleinvillars nachgegangen. Begleitet wurde sie dabei von Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, Andre Baumann, Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund und ehemaliger Staatssekretär im Umweltministerium, und von Andreas Schwing, dem Fraktionssprecher der Alternativen Liste im Knittlinger Gemeinderat.

Die von Schwing ausgesuchte Route führte die Gruppe zuerst an eine 0,7 Hektar große Eichenschonung, in der ältere Eichen und nachwachsende Stämme in Symbiose mit anderen Baumarten gedeihen. Die Fläche wurde ausgedünnt, so dass die Jungeichen genügend Licht zum Wachsen haben. Vorteil der Eiche: Sie benötigt weniger Wasser und kommt daher mit dem Klimawandel ganz gut zurecht. Gerade deswegen mahnt Stefanie Seemann Strategien für eine sinnvolle, nachhaltige Waldbewirtschaftung an. „Nicht nur der Holzeinschlag darf im Vordergrund stehen, auch auf ökologische Gesichtspunkte muss Rücksicht genommen werden. Alles muss zusammenpassen“, betont sie.

Mehr über Stefanie Seemanns Tour durch den Knittlinger Schillingswald lesen Sie am Samstag, 20. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: pep