Knittlingen
Knittlingen -  30.11.2021
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Knittlinger unterstützen die Flutopfer im Ahrtal

Knittlingen. Dieser Tage konnte der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp an seinen Kollegen in Dernau im Kreis Ahrweiler, dem dortigen Ortsbürgermeister Alfred Sebastian, einen Spendenscheck in der Höhe von 23180 Euro überreichen.

Einen Spendenscheck über 23180 Euro hat Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (von links) an seinen Amtskollegen Alfred Sebastian in Dernau überreicht. Darüber freut sich auch Knittlingens Feuerwehrkommandant Markus Dietz. Foto: Haller
Einen Spendenscheck über 23180 Euro hat Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (von links) an seinen Amtskollegen Alfred Sebastian in Dernau überreicht. Darüber freut sich auch Knittlingens Feuerwehrkommandant Markus Dietz. Foto: Haller

Das Geld war unmittelbar nach der schrecklichen Flutkatastrophe im Juli im Ahrtal bei einem Spendenaufruf des Rathauschefs im örtlichen Mitteilungsblatt zusammengekommen. „Viele Privatpersonen und auch Firmen“, so Hopp, hätten spontan Geld gespendet, wobei man damals unmittelbar nach der Flut noch von einer Hilfe pauschal für alle Opfer in der Region um Mosel und Ahr ausgegangen sei. Denn dort hätten viele Menschen durch die Ereignisse ihr gesamtes Hab und Gut und sogar ihre ganze Existenz verloren. Auf den kleinen Weinort Dernau, einen Teilort der Verbandsgemeinde Altenahr im Kreis Ahrweiler, sei er durch Verbindungen gekommen, die noch aus seiner Studienzeit in Koblenz herrühren, so der Knittlinger Bürgermeister. Schon auf der Hinfahrt durch das Ahrtal konnte die kleine Delegation aus der Fauststadt (Hopp wurde von Feuerwehrkommandant Markus Dietz und Rudolf Haller begleitet) die auch nach einem halben Jahr noch deutlich sichtbaren gravierenden Beschädigungen sehen. Da waren von der Flut ganze Häuser, Brücken und Straßen und sogar Eisenbahnschienen samt Schwellen einfach weggerissen. Dort, wo noch etwas von Gebäuden und Infrastruktur übrig blieb, wird schon seit Monaten von den Eigentümern, von Hilfsorganisationen und auch aus der ganzen Region gekommenen freiwilligen Helfern schon wieder fleißig saniert und neu aufgebaut.

Autor: rh