Knittlingen
Knittlingen -  14.02.2020
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Räuber im Fellkostüm und mit Strumpfhose überm Kopf überfällt Knittlinger Postfiliale

Knittlingen. Unbekannte haben am Freitagmittag um 12.40 Uhr versucht, ein Ladengeschäft mit Postfiliale an der Kalkofenstraße in Knittlingen zu überfallen. Eine Person in einem Fellkostüm passte nach Polizeiangaben drei Mitarbeiterinnen ab, die gerade das Ladengeschäft wegen einer Mittagspause an einem Seiteneingang verließen. Der verkleidete Täter versuchte die Mitarbeiterinnen wortlos ins Ladengeschäft zurückzudrängen. Auf einer Notiz teilte er mit, dass es sich um einen Überfall handle.

Kläglich gescheitert ist ein Überfall auf diesen Knittlinger Laden mit Postfiliale. Foto: Klinke-Bordne
Kläglich gescheitert ist ein Überfall auf diesen Knittlinger Laden mit Postfiliale. Foto: Klinke-Bordne

Doch es fiel ihm schwer, alle drei Frauen durch eine offene Tür zu bugsieren und auch die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen, dem haarigen Räuber Geld auszuhändigen, war eher gering. Offenbar dauerte dem Täter, der kein einziges Wort sprach, die nonverbale Kommunikation zu lange. Weil er wohl keine Chancen sah, sein Vorhaben schnell und ohne weiteres Aufsehen durchzusetzen und den Überfall zu vollenden, flüchtete er zu Fuß. Durch Zeugen konnte beobachtet werden, wie die kostümierte Person in eine silberne oder graue Mercedes A-Klasse als Mitfahrer einstieg. Damit flüchtete der Täter anschließend in unbekannte Richtung.

Nicht klar, ob Mann oder Frau

Die Mitarbeiterinnen im Alter von 28 Jahren, 52 Jahren und 62 Jahren wurden nicht verletzt. Hinweise, wer den Fluchtwagen steuerte, liegen derzeit nicht vor. Ob es sich bei dem Kostümierten um einen Mann oder eine Frau handelt ist derzeit ebenfalls unklar.

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Die Person wird wie folgt beschrieben: Rund 1,70 Meter groß, 50 bis 55 Jahre alt, normale Statur und blaue Augen. Die Person trug zur Tatausführung ein Fellkostüm, die laut Polizei einem Hasen oder Affen ähnelte, und sie hatte eine Strumpfhose über den Kopf gezogen.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst telefonisch unter (07231) 186-4444 in Verbindung zu setzen.

Autor: pol