Königsbach-Stein
Königsbach-Stein -  27.12.2018
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Harmonie zu Weihnachten: Königsbacher Musikverein unterhält am ersten Feiertag

Königsbach-Stein. Geselliges Beisammensein, gutes Essen, eine Tombola, mehr als ein Dutzend schmissige Musikstücke und ein humorvolles Theaterstück: Wenn der Königsbacher Musikverein „Harmonie“ Weihnachten feiert, dann bleiben keine Wünsche offen. Dann haben die Gäste in der voll besetzten örtlichen Festhalle fast vier Stunden lang ihren Spaß mit den rund 50 Mitwirkenden.

Unter Leitung von Anna-Lena Schestag (rechts) entführen die rund 15 Kinder und Jugendlichen des Jugendorchesters bei der Abendunterhaltung am ersten Weihnachtstag die Besucher nach Amerika. Foto: Roller
Unter Leitung von Anna-Lena Schestag (rechts) entführen die rund 15 Kinder und Jugendlichen des Jugendorchesters bei der Abendunterhaltung am ersten Weihnachtstag die Besucher nach Amerika. Foto: Roller

„Für uns ist das der Höhepunkt des Jahres“, sagt Ute Fischer. Die Vorsitzende erklärt, die Mitglieder ihres Vereins hätten wochen- und monatelang intensiv für ihre Auftritte geprobt. Allen voran die Mitglieder des Jugendorchesters, die zuerst zusammen mit dem großen Orchester bei einigen schwungvollen Weihnachtsliedern ihr Können zeigen und anschließend unter Anna-Lena Schestags Leitung ihre Zuhörer nach Amerika entführen: mit patriotischen Liedern, mit lateinamerikanischen Klängen, mit einer sportlichen Hymne und mit Filmmusik aus „Guardians of the Galaxy“. Titel, die die rund 15 Kinder und Jugendlichen zum Teil selbst vorgeschlagen haben. Jeden Freitag treffen sie sich eine Stunde lang, um gemeinsam für ihre Auftritte zu proben. Die Jüngsten gehen erst in die sechste Klasse, die Ältesten sind bereits seit einer Weile volljährig. Zusammen sorgen sie auf der Bühne an ihren Instrumenten für einen satten Klang, der das Publikum in seinen Bann zieht.

Kein Wunder, dass die Nachwuchsmusiker zwei Zugaben spielen müssen, ehe sie die Bühne freigeben dürfen für ihre älteren Kollegen vom großen Orchester. Auch dessen mehr als 30 Mitglieder machen sich unter Rudi Jocks Leitung musikalisch auf den Weg über den großen Teich: nach New York, wo das Leben pulsiert und die „West Side Story“ spielt. Und nach New Orleans, wo der Dixieland-Jazz seinen Ursprung hat.

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Nicht nur Instrumente ertönen

Aber: Die Musiker können nicht nur ihre Instrumente spielen, sondern auch singen, kreischen und sprechen. Und zwar, wenn sie Momente aus dem Leben der nordamerikanischen Ureinwohner musikalisch beschreiben. Apropos: Gekreischt wird auch im Stück der siebenköpfigen Theatergruppe, aber aus einem anderen Grund: Zwei nebeneinander wohnende Familien geraten darin immer wieder humorvoll aneinander, als sie während einer Schauspielprobe von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

Mehr lesen Sie am Freitag, 28. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Autor: Nico Roller