Königsbach-Stein
Königsbach-Stein -  22.03.2020
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Schnelle, unkomplizierte Hilfe in der Corona-Krise: Einkaufspaten in der Region unterwegs

Königsbach-Stein/ Eisingen/Remchingen. In Zeiten von Corona unkomplizierte Hilfe leisten für alle, die sie benötigen: Das ist das Ziel zahlreicher Dienste, die in der Region mittlerweile angeboten werden. Auch in Königsbach-Stein, Eisingen und Remchingen gibt es entsprechende Angebote.

An einem Strang ziehen Julian Eisele, Thomas Grüninger, Bürgermeister Heiko Genthner und Sandra Eisele (von links) bei der Einkaufspatenschaft, die es ab sofort für Königsbach-Stein und Eisingen gibt. Foto: Roller
An einem Strang ziehen Julian Eisele, Thomas Grüninger, Bürgermeister Heiko Genthner und Sandra Eisele (von links) bei der Einkaufspatenschaft, die es ab sofort für Königsbach-Stein und Eisingen gibt. Foto: Roller

In Königsbach-Stein organisiert der evangelische Krankenhilfsverein in Kooperation mit den Christlichen Vereinen Junger Menschen (CVJM) eine Einkaufspaten-Aktion, bei der in erster Linie jenen Menschen geholfen werden soll, die zur Risikogruppe gehören. Die Idee, die bereits in anderen Orten umgesetzt wurde: Wenn Menschen sowieso einkaufen gehen, können sie dabei Waren für diejenigen mitbringen, die nicht selbst in den Laden gehen können oder sollen.

Helfen kann theoretisch jeder. „Wir hoffen, dass sich viele junge Menschen einbringen“, sagt Diakonie-Geschäftsführer Thomas Grüninger und denkt dabei auch an Schüler und Studenten, die momentan zu Hause sind. In Anspruch genommen werden kann der Dienst in Königsbach, Stein und Eisingen – telefonisch unter (0 72 32) 7 36 92 94 oder online auf www.einkaufspaten.de können Hilfesuchende ihre Kontaktdaten bei Sandra und Julian Eisele hinterlassen, die einen passenden Einkaufspaten suchen und dessen Telefonnummer an die Hilfesuchenden weitergeben.

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Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr besetzt. Sensationell finden Königsbach-Steins Bürgermeister Heiko Genthner und sein Eisinger Amtskollege Thomas Karst das Engagement des Krankenhilfsvereins, der das Angebot ehrenamtlich und kostenfrei organisiert.

Autor: Nico Roller