Königsbach-Stein
Königsbach-Stein -  17.03.2021
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Wegen Virusmutation: Schoch-Schule in Königsbach-Stein geschlossen

Königsbach-Stein. Die Türen der Johannes-Schoch-Schule sind verriegelt, die Flure und Zimmer wie leer gefegt: Alle Schüler sitzen zu Hause. Grund sind Verdachtsfälle von Virusmutationen.

Die Königsbacher Johannes-Schoch-Schule ist derzeit wegen eines Corona-Ausbruchs zu.
Die Königsbacher Johannes-Schoch-Schule ist derzeit wegen eines Corona-Ausbruchs zu.

Wo sonst Kinder ausgelassen auf dem Pausenhof spielen und toben, ist momentan überhaupt nichts los: Alles wirkt wie verwaist. Die Johannes-Schoch-Schule in Königsbach ist komplett geschlossen – und zwar „aufgrund einiger Verdachtsfälle“. So steht es auf der Internetseite der Grundschule. Dort ist außerdem zu lesen, dass auch Kernzeit- und Notbetreuung derzeit nicht stattfinden. Was hat das zu bedeuten? Die PZ hat bei der Gemeindeverwaltung nachgefragt. Sie ist der Träger der Johannes-Schoch-Schule.

Bürgermeister Heiko Genthner teilt schriftlich mit: Nach Bekanntwerden eines Verdachtsfalls seien von der Schulleitung in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt sofort „die erforderlichen Maßnahmen“ eingeleitet worden. „Zum Schutze aller Beteiligten musste nunmehr die Johannes-Schoch-Schule vorsorglich bis zum Wochenende vorläufig geschlossen werden.“

An anderer Stelle schreibt Genthner: „Nach Vorliegen der PCR-Tests kann mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden, wann die Schule wieder geöffnet werden kann.“ Das Landratsamt ergänzt: „Wenn Verdacht auf eine Virusmutation besteht und es zwei oder mehr Fälle sind, rät das Sozialministerium dringend zur Schließung.“ Und das sei in Königsbach der Fall gewesen. Unter den Eltern scheint es indessen eine große Unzufriedenheit mit dem Vorgehen der verantwortlichen Behörden zu geben. Die PZ hat erfahren, dass der Ausbruch den Verantwortlichen wohl bereits am Freitag vergangener Woche bekannt war. Er sei im Hort erfolgt, erzählt eine Großmutter, deren Enkel auf die Schule geht.

Mehr über das Thema lesen Sie am 18. März in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Nico Roller