Maulbronn
Maulbronn -  18.10.2020
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Maulbronner Feuerwehr will nicht länger auf neuen Einsatzwagen warten

Maulbronn. Der Maulbronner Feuerwehrkommandant Martin Gerst ist eigentlich ein eher ruhiger, besonnener und ausgewogener Zeitgenosse, der seine Worte immer gut überlegt. Deshalb hat seine harsche Kritik am Enzkreis und dem ehemaligen Kreisbrandmeister Christian Spielvogel im Beisein des neuen Kreisbrandmeisters Carsten Sorg bei der Hauptversammlung der Maulbronner Feuerwehr am Freitagabend aufhorchen lassen.

Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle (von links) und Kreisbrandmeister Carsten Sorg freuen sich über die Wahl des Feuerwehrkommandanten Martin Gerst, der sein Amt nunmehr seit 25 Jahren innehat, sowie über das Votum für die Stellvertreter Gerd Müller und Benjamin Conradt. Foto: Prokoph
Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle (von links) und Kreisbrandmeister Carsten Sorg freuen sich über die Wahl des Feuerwehrkommandanten Martin Gerst, der sein Amt nunmehr seit 25 Jahren innehat, sowie über das Votum für die Stellvertreter Gerd Müller und Benjamin Conradt. Foto: Prokoph

„Die Maulbronner Feuerwehr ist dem Enzkreis nicht wichtig“, monierte Gerst. Denn unter anderem habe sich – trotz Zusage bereits im Jahr 2011 – beim neuen Löschfahrzeug LF-KatS des Bundes bislang nichts getan. Überdies seien Ersatzbeschaffungen von notwendigen Fahrzeugen in Maulbronn erheblich verzögert worden, kritisierte Gerst.

„Was heute vereinbart wurde, kann schon morgen nicht mehr gültig sein“, unterstrich Gerst und sah das Vertrauen in den Landkreis dadurch auf den Prüfstand gestellt. Denn: „Für uns kommt das so rüber, der Enzkreis braucht uns nicht“, sagte Gerst, der seit exakt 25 Jahren Kommandant der Maulbronner Feuerwehr ist.

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Autor: Ilona Prokoph