Mönsheim
Mönsheim -  27.11.2018
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Ärger über Behörden-Tauziehen um Mönsheimer Mühle

Mönsheim. Auf Antrag der Bürgerliste Mönsheim hat sich der Gemeinderat mit dem Bauvorhaben Mühle und speziell mit dem Thema Öffentlichkeits- oder Nachbarbeteiligung befasst. „Unser Antrag ist entstanden, weil es ein Ärgernis ist“, erklärte Gemeinderat Hans Kuhnle. „Es ist keine Kritik an Verwaltung oder Bauherr, aber am Landratsamt.“

Mühlenareal in Mönsheim: Das Haus Alte Wiernsheimer Straße 1 (rechts im Bild) soll abgerissen werden. Uneinigkeit zwischen Behörden hat das Vorhaben bisher erschwert. Foto: Tilo Keller
Mühlenareal in Mönsheim: Das Haus Alte Wiernsheimer Straße 1 (rechts im Bild) soll abgerissen werden. Uneinigkeit zwischen Behörden hat das Vorhaben bisher erschwert. Foto: Tilo Keller

Laut Hauptamtsleiter Klaus Arnold gab es um ein Bauvorhaben der Mühle, das auch eine Überbauung des Grenzbachs einschließt, ein planungsrechtliches Hin und Her. Ende Juli hieß es vom Kreis, dass die Baugenehmigung in das wasserrechtliche Verfahren integriert werden solle. Die ursprünglich vom Amt für Baurecht und Naturschutz bestätigte Vollständigkeit des Bauantrags wurde vom Umweltamt wieder aufgehoben. Das verhinderte in Mönsheim eine Nachbarbeteiligung, um die es erst jetzt wieder ein Behörden-Tauziehen gab. Das Problem für den Bauherrn: Er wollte für sein Vorhaben rechtzeitig Fördergelder Beantragen, weshalb eigentlich eine Genehmigung bis Anfang Oktober vorliegen sollte. „Das Verfahren hätte anders laufen müssen“, betonte Gemeinderat Kuhnle. Letztendlich hielt Bürgermeister Thomas Fritsch fest, dass nichts umgeplant worden sei, nachdem es im Gemeinderat behandelt worden war. „Die geplante Maßnahme kommt der Zu- und Abfahrt des Verkehrs zugute“, erklärte er: „Das schafft Rangierfläche, was dem Verkehrsfluss in unmittelbarer Nachbarschaft zugutekommt.“ Betreffend der Kompensationsmaßnahme mache der Bauherr mehr als nötig wäre. Der Bürgermeister hofft, dass alles wie geplant umgesetzt werden könne.

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Autor: ck