Mönsheim
Mönsheim -  02.12.2021
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Aus dem Ratssaal Mönsheim

Mönsheim. Auch diese spannenden Themen standen auf der Tagesordnung des Mönsheimer Gemeinderats.

Friedhof: Der Gemeinderat hat die Friedhofsordnung und die entsprechende Gebührensatzung geändert. Damit soll die Möglichkeit gegeben werden, dass im kleinen Grabfeld für tot geborene Kinder („Sternenkinder“) auch Kinder aus anderen Gemeinden bestattet werden können. Außerdem wurde die Friedhofs- und Bestattungsgebührensatzung um das gärtnergepflegte Grabfeld ergänzt. Auf Anregung von Gemeinderätin Margit Stähle wurde der Zusatz herausgenommen, der besagt, dass Grabsteine aus einem Stück erstellt sein müssen.

Gebühren: Nach ersten Vorgesprächen in der Oktobersitzung hat der Mönsheimer Gemeinderat die jeweiligen Gebühren zur Nutzung von Sporthalle, Alter Kelter und Festhalle ab dem neuen Jahr angepasst und die entsprechenden Gebührenordnungen geändert. Demnach werden die Gebühren für ein Drittel der Sporthalle von 17 Euro auf 20 Euro je Stunde angehoben, für einen Tag werden statt 55 Euro zukünftig 65 Euro fällig. Bei der Nutzung des Fitnessraums steigen die Gebühren von sechs Euro auf zwölf Euro je Stunde.

Die Nutzung der Küche liegt jetzt zwischen 25 Euro und 75 Euro, je nachdem ob sie nur für Getränke, für kalte Speisen oder für warme Speisen zum Einsatz kommt. Die Gebühren zur Nutzung der Alten Kelter wurden durchgängig verdoppelt. So liegen die Gebühren für den Bürgersaal nun bei 300 Euro für eine Tag und 100 Euro für einen weiteren Tag. Für die Nutzung der Küche fallen am ersten Tag Gebühren in Höhe von 100 Euro an, ein weiterer Tag kostet 30 Euro. Für Auswärtige werden Zuschläge in Höhe von 500 Euro für den Bürgersaal und 100 Euro für Küche erhoben. Auch für die Festhalle wurden die Gebühren verdoppelt. Für den ersten Tag der Nutzung sind 500 Euro fällig, für einen weiteren Tag 200 Euro. Die Nutzung des Foyers wird mit 250 Euro verrechnet, für einen weiteren Tag mit 100 Euro. Für den Sportbetrieb steigt die Gebühr von 15 Euro auf 20 Euro je Stunde und von 50 Euro auf 65 Euro für einen Tag. Für die örtlichen Vereine gilt weiterhin, dass Bürgersaal oder Festhalle für zwei Veranstaltungen im Jahr kostenfrei genutzt werden können.

Beleuchtung: Eine Darlehensaufnahme zur Finanzierung der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik war bereits im Jahr 2020 geplant. Da die Maßnahme erst in diesem Jahr angegangen werden konnte , und voraussichtlich bis Mitte Dezember abgeschlossen wird, soll das Darlehen in Höhe von 170 000 Euro erst jetzt aufgenommen werden. Der Gemeinderat stimmte dem günstigsten Angebot zu.

Die Wassergebühren werden ab Januar 2022 erhöht, damit eine Kostendeckung erreicht werden kann. Die bisherige Gebühr gilt seit Januar 2020 und wird zum neuen Jahr von 2,17 Euro auf 2,22 Euro je Kubikmeter angehoben. Ebenfalls angepasst wurde die Schmutzwassergebühr, die ab Januar von 2,65 Euro auf 2,92 Euro je Kubikmeter ansteigt. ck