Mönsheim
Mönsheim -  18.03.2019
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Aus dem Ratssaal in Mönsheim: Pendlerstaus und Straßenbeleuchtungen

Mönsheim. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Mönsheim wurden unter anderem Pendlerstaus und Straßenbeleuchtungen behandelt.

Auf eine Pressemitteilung zu Pendlerstausan der Landesstraße L 1134 im Heckengäu hat sich ein Antrag der Bürgerliste Mönsheim in der jüngsten Gemeinderatssitzung bezogen. Nach einem Treffen mit Vertretern des Regierungspräsidiums Karlsruhe (RP), des Enzkreises und der Gemeinden Friolzheim, Heimsheim und Mönsheim wurde diese Mitteilung herausgegeben. „Das ist ein unerhörter Vorgang“, ärgerte sich Gemeinderat Hans Kuhnle (BLM), da die Probleme seit Jahren bekannt seien und das RP jetzt erst mit den Untersuchungen anfangen müsse. „Mich hat es vom Stuhl gehauen, als ich das gelesen habe.“ Bürgermeister Thomas Fritsch machte darauf aufmerksam, dass für die Maßnahmen zur Verbesserung der

Situation von einer Planfeststellung die Rede sei. „Als ich das gelesen habe, musste ich auch schlucken, denn das heißt, dass es nicht schnell erledigt ist“, stellte er fest. Der Bürgermeister ergänzte, dass es für die Gemeinderäte noch vor Ostern eine zusammenfassende Erläuterung vom Landratsamt geben soll. Ganz aktuell berichtete er von seinem E-Mail-Schriftverkehr mit dem Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz. Dieser habe zu diesem Zeitpunkt von einer Infoveranstaltung abgeraten, da bislang keine planerischen Überlegungen dazu vorgestellt werden könnten. Fritsch kündigte nach der Diskussion im Gemeinderat an, Herz zu antworten, dass der Gemeinderat das zähneknirschend zur Kenntnis nehme, die Erläuterungen bis Ostern erwarte, sowie eine Infoveranstaltung in absehbarer Zeit.

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Für die Umrüstung der Mönsheimer Straßenbeleuchtung auf LED in Buigenrainstraße, Lindenstraße, In den Steiggärten, Dammstraße, Ölschlägle und für den Fußweg hinter der Sporthalle erhält die Gemeinde eine Zuwendung aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative. Nach der Kostenschätzung in Höhe von 69.700 Euro sind Mittel bis zu rund 13.000 Euro möglich. Im Haushaltsplan wurden 75 000 Euro dafür bereitgestellt. Die Arbeiten wurden an den günstigsten Bieter für rund 70.000 Euro vergeben.

Autor: ck