Mönsheim
Mönsheim -  22.01.2021
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Enge Straße in Mönsheim als Schleichweg genutzt: Ein Ausweg wären Bodenschwellen

Mönsheim. Mit einer ganzen Reihe von Verkehrsthemen hat sich der Mönsheimer Gemeinderat in der ersten Sitzung des Jahres befasst. Auslöser war ein entsprechender Antrag der UBLM-Fraktion, in dem auch einzelne Vorschläge zur Lösung von Verkehrsproblemen eingebracht wurden. Bürgermeister Thomas Fritsch ging in der Sitzung auf die einzelnen Punkte ein.

Mönsheim überlegt, Bodenschwellen in der Buigenrainstraße anzubringen, damit diese nicht als Abkürzung genutzt wird, wenn das Verkehrsaufkommen in der Leonbergerstraße (links) wieder einmal besonders hoch ist. Foto: Tilo Keller
Mönsheim überlegt, Bodenschwellen in der Buigenrainstraße anzubringen, damit diese nicht als Abkürzung genutzt wird, wenn das Verkehrsaufkommen in der Leonbergerstraße (links) wieder einmal besonders hoch ist. Foto: Tilo Keller

„Der Fußgängerüberweg wird stark frequentiert durch Schüler, auch wenn er nicht in Sichtweite zur Schule ist“, sagte Fritsch hinsichtlich einer vorgeschlagenen Temporeduzierung auf 30 Kilometer pro Stunde im Bereich Wimsheimer Straße nahe dem Einmündungsbereich Bergstraße/Jahn-straße. Er bezog sich darauf, dass in den letzten Jahren vor Kindergärten und Schulen entsprechende Tempobeschränkungen angeordnet wurden. „Wenn man Mönsheim anschaut, so gibt es kaum noch Tempo 50“, merkte Gemeinderat Walter Knapp (FWG) an und sprach von einem Lückenschluss in der Ortsdurchfahrt. Das Gremium einigte sich einstimmig darauf, für diesen Bereich Tempo 30 zu beantragen. Mehrheitlich stimmte das Gremium auch für Tempo 30 in der Iptinger Straße im Bereich der Abzweigung zum Industriegebiet.

Angesprochen wurde auch die Situation in der Buigenrainstraße/Lindenstraße, die nicht wie vorgeschlagen in eine Anliegerstraße umgewandelt werden kann. Die enge Straße wird von Autofahrern bei hohem Verkehrsaufkommen oft als Abkürzung genutzt. Das Gremium einigte sich darauf, einen Planer nach Bodenschwellen zu fragen.

Mehr über das Thema lesen Sie am 23. Januar in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Claudia Keller