Mönsheim
Mönsheim -  26.09.2021
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Für das soziale Miteinander: Besondere 21. Ausgabe des Mönsheimer Ehrungsabends

Mönsheim. Rathauschef Thomas Fritsch meinte gleich zu Beginn, man sei erleichtert gewesen, dass es in diesem Jahr weniger Ehrengäste gab als in anderen Jahren. „Sonst freut man sich, dass die Hütte voll ist“, merkte Fritsch an und verwies auf die „luftige“ Bestuhlung und die weiteren „Spielregeln“, die durch die Pandemie auferlegt wurden.

Beim Ehrungsabend in der Alten Kelter zeichnet Bürgermeister Thomas Fritsch (rechts) verdiente Bürger des offenen Mittagstisches und Fahrer für Einkaufsfahrten mit den bronzenen Buchele aus. Foto: Tilo Keller
Beim Ehrungsabend in der Alten Kelter zeichnet Bürgermeister Thomas Fritsch (rechts) verdiente Bürger des offenen Mittagstisches und Fahrer für Einkaufsfahrten mit den bronzenen Buchele aus. Foto: Tilo Keller

Außerdem sorgte erstmals nicht der Handharmonika-Spielring für den musikalischen Rahmen, da der Verein den Spielbetrieb aufgegeben hat. Stattdessen hatte der Bürgermeister die Mönsheimer Musiker Wolfgang Götz am Euphonium und Stephan Haffner am Flügel gewinnen können. „Für das Ziel, die Pandemie in den Griff zu bekommen, wurde vieles zähneknirschend hingenommen“, sagte Fritsch und nutzte die Gelegenheit, den Mannschaften und Gruppen zu danken, die in Kauf nehmen mussten, dass die Appenberghalle zu einem Impfzentrum umgewandelt wurde. Er machte außerdem darauf aufmerksam, dass es durch die ausgefallenen Sportveranstaltungen in diesem Jahr auch keine Ehrungen für sportliche Leistungen gebe.

Dafür standen dieses Mal Ehrungen für soziale Tätigkeiten im Mittelpunkt. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass im Jahr 2014 das soziale Netzwerk Mönsheim an den Start gegangen ist. Dazu gehört auch der offene Mittagstisch in der Alten Kelter, der zuerst einmal im Monat stattfand und zwischenzeitlich alle 14 Tage veranstaltet wird und bis zu 40 Personen zusammenbringt. „Oberstes Ziel war nicht, die Menschen mit Essen zu versorgen, sondern die Kommunikation zu fördern. Ein gemeinsames Mittagessen ist dafür der beste Nährboden“, erklärte Fritsch.

Autor: Claudia Keller