Mönsheim
Mönsheim -  05.02.2021
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Mönsheim will Besuchergrenze für Freibad

Mönsheim. Bis zur Freibadsaison ist es zwar noch eine ganze Weile hin, der Mönsheimer Gemeinderat hat sich aber trotzdem schon mit dem Thema beschäftigt. Aufgrund der Corona-Situation blieb das Bad im letzten Jahr geschlossen.

Menschenleer: 2020 blieb das Freibad geschlossen. Archivfoto: Moritz
Menschenleer: 2020 blieb das Freibad geschlossen. Archivfoto: Moritz

Das Gremium befasste sich nun unter anderem mit der Beschränkung der Besucherzahlen, die auch langfristig eine Erleichterung für das Badpersonal bringen soll. „Es ist schon vorgekommen, dass wir dort draußen Gästezahlen nahe an 2000 hatten“, sagte Bürgermeister Thomas Fritsch. „Da kann das Badpersonal seinen Aufgaben kaum noch nachkommen. Bei der Masse der Leute hat man nicht wirklich den Überblick.“ Er schlug vor, die Besucherzahlen auf 1000 Personen zu beschränken. Bei der Planung des Bades sei man von 600 bis 800 Besuchern ausgegangen. In Hitzeperioden seien, auch an mehreren Tagen hintereinander, durchaus jeweils 1400 bis 1500 Badegäste da gewesen. Fritsch brachte außerdem als Ersatz für die Jahreskarte die Idee einer „Clubkarte“ ein, deren Erwerb den ermäßigten Kauf eines Tagestickets ermöglicht. Gemeinderätin Margit Stähle (FWG) fragte, ob es Erfahrungen von anderen Bädern gebe. Fraktionskollege Walter Knapp sah als Grundlage einer Entscheidung, die tatsächliche Anzahl der Besucher und der verkauften Dauerkarten aus den vergangenen Jahren. Gemeinderat Andreas Bührle (FWG) berichtete, dass er von einem Bürger angerufen worden sei, der darum bat, dass es neben den Onlinetickets auch weiterhin eine Möglichkeit geben soll, das Ticket direkt an der Kasse zu kaufen. „Wenn es nur Onlinetickets gäbe, würde das viele verärgern“, stellte auch Gemeinderat Stephan Damm (FWG) fest. Der Vorschlag, die Clubkarte nur an Mönsheimer Bürger auszugeben, fand Bürgermeister Fritsch nicht gut. Die zahlreichen Besucher aus Wimsheim und Weissach wollte er nicht vor den Kopf stoßen. Der Bürgermeister erklärte zudem, dass es keine Abendkarten mehr geben würde. „Das wird alles kompliziert“, stellte Gemeinderat Damm fest.

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Autor: Claudia Keller