Mönsheim
Mönsheim -  23.01.2018
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Mönsheimer Sportler zeigen Verwirrspiel in drei Akten

Mönsheim. Manchmal ist es gar nicht so einfach, wenn Oma und Opa im Alter leidenschaftlich ihren Hobbys nachgehen. So auch beim Schwank „Opa stürmt das Internet“, den die Theatergruppe der Sportvereinigung (SpVgg) Mönsheim auf die Bühne gebracht hat. Sie präsentierten ein familiäres Verwirrspiel in drei Akten, das die Zuschauer bestens unterhalten hat.

„Lassen sie sich verzaubern und entführen von der besonderen Atmosphäre der Alten Kelter“, empfing SpVgg-Vorsitzender Gerhard Wolf. Ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild und eine extra abgehängte Decke ließen Theateratmosphäre aufkommen. Gleich zu Beginn des Stückes hing der Haussegen deutlich schief, wie ein aufgehängtes Schild verdeutlichte. Opa Theo Sabbeling (von Bernd Trick dargestellt) genoss das Rentnerleben vor dem Fernseher. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Ilse (Brigitte Eckert), deren Leidenschaft dem Stöbern auf Flohmärkten gehörte. „So langsam habe ich das Gefühl, dass du und dein Gehirn einschrumpeln“, musste sich Opa Theo von der Familie anhören. Er ließ sich zu einem Volkshochschulkurs überreden: „Senioren ins Netz.“

Jede Menge Heimlichkeiten

Die zweite Szene offenbarte, dass Opa Theo schnell den Nutzen des Internets verstanden hatte. Er versteigerte den Trödel, den seine Frau regelmäßig anschleppte. Sein Internetname „Opa Capone“ ließ Enkelin Lisa Müller (Annika Söhnle) vermuten, dass ihr Großvater Verbindungen zur Mafia unterhielt. Zusammen mit ihren Eltern (Petra Sevgartmis und Peter Maier) blieb die Heimlichtuerei des Seniors nicht unentdeckt. Unterdessen verzweifelte Oma Ilse, weil ihre „Schätze“ nach und nach verschwanden. Um Opas unverhoffte Unternehmungslust nicht zu bremsen, ersteigerte der Schwiegersohn den Krempel. Schrecken verbreitete dann der Auftritt eines Finanzbeamten (Armin Knapp). Nach kurzer Verwirrung und launigem Ende, war langer Applaus der verdiente Lohn für ein intensives Spiel der Laiendarsteller.

Autor: Claudia Keller