Mühlacker
Mühlacker -  11.06.2019
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Baulücken: Stadt Mühlacker will sämtliche Grundstücksbesitzer anschreiben

Mühlacker. Für viele Menschen sind sie Kapitalanlage und bieten zugleich die Chance, Kindern oder Enkeln den Hausbau in der Nähe zu ermöglichen. Doch Baulücken – also zumeist ungenutzte Grundstücke, auf denen noch kein Haus errichtet wurde – sind immer mehr Kommunen ein Dorn im Auge.

In Neubaugebieten versuchen viele Kommunen, Regelungen zu treffen, um Baulücken zu verhindern. Das klappt allerdings nicht immer. Foto: DPA-Archiv
In Neubaugebieten versuchen viele Kommunen, Regelungen zu treffen, um Baulücken zu verhindern. Das klappt allerdings nicht immer. Foto: DPA-Archiv

In Zeiten, in denen beinahe täglich über Flächenverbrauch und bezahlbaren Wohnraum diskutiert wird, rücken die Baulücken mehr denn je ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Auch in Mühlacker laufen bereits seit geraumer Zeit Überlegungen, wie mehr Menschen dazu bewegt werden können, ihre Grundstücke entweder selbst zu bebauen oder an Interessenten zu veräußern.

Auf Initiative der CDU wird die Stadtverwaltung alle Eigentümer von Baulückengrundstücken bis Ende dieses Jahres anschreiben, um abzufragen, wie sich die Besitzer die Zukunft ihrer Grundstücke vorstellen. Dies sicherte jetzt Bürgermeister Winfried Abicht in der Antwort auf eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion, Günter Bächle, zu.

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Bächle hatte in einem Schreiben an die Stadtverwaltung auf die Bemühungen anderer Kommunen verwiesen, Baulücken vor dem Hintergrund des Bedarfs an neuem Wohnraum zu aktivieren. Konkret sind in Mühlacker rund 230 Baulücken vorhanden.

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Autor: max/pm