Mühlacker
Mühlacker -  12.01.2022
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Container-Lösungen haben Konjunktur: Firma Heidinger in Mühlacker baut neu

Mühlacker. Um das Unternehmen für die Zukunft breiter aufzustellen, plant die Firma Heidinger Kühlsysteme aus Mühlacker einen Neubau in den Waldäckern. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die alteingesessene Mühlacker Firma hat ihren Standort im Gewerbe- und Industriegebiet Waldäcker. Dort soll auch die Erweiterung stattfinden, geplant sind 1700 Quadratmeter Produktionsfläche sowie 700 Quadratmeter Bürofläche.

So soll der Neubau der Firma Heidinger Kühlsysteme in Mühlacker nach der Fertigstellung einmal aussehen. Foto: Heidinger Kühlsysteme
So soll der Neubau der Firma Heidinger Kühlsysteme in Mühlacker nach der Fertigstellung einmal aussehen. Foto: Heidinger Kühlsysteme

Der letzte Bauabschnitt, so die Firma, sei erst vor knapp zwei Jahren fertiggestellt worden – und jetzt werde es wieder Zeit für etwas Neues. „Ein wesentlicher Teil des Neubaus soll für die Montage, Ausstattung und Zwischenlagerung moderner Anlagen für Kälte, Klima und Steuerungstechnik vorbereitet werden“, heißt es in der Mitteilung. Weitere großzügige Werkstattflächen sollen für den Ausbau des zukunftsträchtigen Geschäftsbereichs „Greentech“ ausgestattet werden, ergänzt Prokurist Adrian Heidinger. Dieser neue Geschäftsbereich trage der allgemeinen Entwicklung Rechnung und konzentriere sich auf den Klimaschutz.

Einhergehend mit dem Erweiterungsbau schafft das Unternehmen zudem neue Arbeitsplätze. „Die Suche nach neuem Personal für die Verwaltung wie auch für den gewerblichen Bereich läuft bereits“, berichtet Heidinger.

Die neue Produktionsstätte war nötig geworden, da die Container-Lösungen, die Heidinger anbietet, Hochkonjunktur hätten. „In den Container entstehen eigene Energiezentralen“, erklärt der Prokurist. Da bei vielen Kunden der Platz begrenzt sei, biete man diese mobilen Lösungen an. Diese kompakte „Outdoor“-Lösung gewährleiste optimale Platzersparnis, sei in wenigen Tagen betriebsbereit und erfülle alle gesetzlichen Vorgaben. Zudem seien beliebige Größen und Leistungsklassen möglich.

Gerade bei der Größe der Container stoße man aber auf ein natürliches Problem: für deren Fertigung sei auch die Hallenhöhe entscheidend. Diese soll nach den Plänen von Heidinger 15 Meter betragen, übersteige damit aber das Niveau der anderen Gebäude in den Waldäckern „um ein paar Meter“. Bei einem Begang im vergangenen Jahr sei der Firma zugesichert worden, dass dies kein Problem darstelle – seitdem habe man aber keine Informationen seitens der zuständigen Stellen mehr erhalten. „Wir haben noch keine finale Lösung“, sagt Heidinger. Wenn man ein positives Signal bekomme, könne man sofort mit dem Bau beginnen. Der Prokurist schätzt die Baudauer auf neun Monate, der Auftrag wird – wie die vorherigen auch – von der Firma Harsch ausgeführt.

Autor: pm/stä