Mühlacker
Mühlacker -  10.01.2019
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Noch ist der Mühlehof in Mühlacker nicht komplett abgerissen: Wann der Rest fallen wird

Mühlacker. „Keine aufstehende Bausubstanz“ sollte laut Konrad Teufel, dem Mühlacker Amtsleiter des städtischen Grundstücks- und Gebäudemanagements, im neuen Jahr vom Mühlehof mehr übrig sein. Doch neben meterhohen Schuttbergen, die täglich ein Stückchen weiter schrumpfen, ragt immer noch ein kleiner Rest des einstigen Mühlacker Gebäudekolosses in die Höhe.

Noch gibt der zum Großteil abgerissene Mühlehof den Blick hinüber zur B10 nicht vollends frei. Der letzte Gebäuderest (links) soll aber nächste Woche fallen. Fotos: Hepfer
Noch gibt der zum Großteil abgerissene Mühlehof den Blick hinüber zur B10 nicht vollends frei. Der letzte Gebäuderest (links) soll aber nächste Woche fallen. Fotos: Hepfer

Und das hat besondere Gründe. Laut Amtsleiter Teufel stützt das Betonkonstrukt aus Fahrstuhlturm und Außentreppe den Fußgänger-Steg über die B10 Richtung Gartenschaugelände. Zum anderen seien die zusammengebauten Gebäudeteile nicht gerade einfach abzureißen. „Weil alles zuerst auseinandergesägt werden muss, macht das den Vorgang komplizierter. Das wollten wir nicht übers Knie brechen und haben lieber etwas mehr Zeit eingeplant“, erläutert Konrad Teufel. Außerdem müsse vorerst ein Teil des Treppenfußes als Gegengewicht für den Steg erhalten bleiben. Der Rest des Betonturms werde aber in der nächsten Woche fallen, kündigt er an. Welche baulichen Maßnahmen auf dem letztlich geräumten Areal folgen sollen, will der Mühlacker Gemeinderat im Februar in einer Sondersitzung diskutieren.

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Autor: Peter Hepfer