Mühlacker
Mühlacker -  22.05.2019
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Situation in Enzberg beschäftigt Anwohner und Behörden – Diese Lösungsansätze werden diskutiert

Mühlacker-Enzberg. Es ist erst wenige Tage her, da machte Enzberg wieder einmal Schlagzeilen. Eine nach Aussage etlicher Anwohner aus dem Ruder gelaufene Feier in der Flüchtlingsunterkunft an der Ecke Hauff- und Wielandstraße sorgte für mehrere Polizei- und Citystreifeneinsätze.

Anwohner klagen, dass es in den vergangenen Jahren in Enzbergs Ortskern immer wieder zu Ruhestörungen und Belästigungen gekommen ist. Foto: PZ-Archiv
Anwohner klagen, dass es in den vergangenen Jahren in Enzbergs Ortskern immer wieder zu Ruhestörungen und Belästigungen gekommen ist. Foto: PZ-Archiv

Bereits seit Jahren sind die Behörden sowie Vertreter der Lokalpolitik zudem damit beschäftigt, Probleme wie Lärmbelästigung oder Vermüllung im Ortskern des Mühlacker Stadtteils in den Griff zu bekommen – nun gibt es einen neuen Anlauf, um Lösungsansätze zu entwickeln.

Initiiert worden ist dies von Freie Wähler-Stadtrat Frank Alber. Der 60-jährige Enzberger hatte bereits vor Wochen das Gespräch mit Vertretern des Verbands deutscher Sinti und Roma gesucht. Danach hängte sich Alber ans Telefon und warb um einen „runden Tisch“, um die nach wie vor vorhandenen Probleme nochmals in einer größeren Gruppe anzusprechen und wenn möglich Ideen zu entwickeln, wie die Missstände beseitigt werden können. „Es liegt nach wie vor einiges im Argen“, sagt Alber und verweist unter anderem auf die Vermüllung, die nicht zurückgegangen sei. Immer wieder werde er im Ort auf verschiedenste Dinge angesprochen. „Auch dass es mit einigen Roma nach wie vor Probleme hinsichtlich des Schulbesuchs gibt, ist ein Thema“, so Alber. Am 3. Juni soll nun das Treffen zwischen ihm, der Integrationsbeauftragen Leila Walliser, der neuen Rektorin der Hartfeldschule Franziska Straub, den Vertretern des Verbands deutscher Sinti und Roma sowie dem Ordnungsamt stattfinden.

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Autor: max