Mühlacker
Mühlacker -  11.09.2018
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Trotz Neubau im Käppele: Mühlacker braucht weitere Kindergärten

Mühlacker. Das Beispiel Pforzheim sollte in Mühlacker wenn möglich keine Schule machen. Denn die dortige Situation bezüglich der Kindergartenplätze ist bereits seit Jahren nicht nur angespannt, sondern geradezu dramatisch.

Die neue Kita ist beinahe fertig – im Außenbereich stehen derzeit noch kleinere Restarbeiten an. Foto: Chichecki
Die neue Kita ist beinahe fertig – im Außenbereich stehen derzeit noch kleinere Restarbeiten an. Foto: Chichecki

Und auch wenn man in der Senderstadt von derartigen Verhältnissen ein gutes Stück entfernt ist: Als vollkommen entspannt kann die Situation dennoch nicht bezeichnet werden. Trotz der neuen Kita im Käppele, die am Freitag dieser Woche im Rahmen einer internen Feierstunde eingeweiht wird und 60 Krippen-Betreuungsplätze bietet, muss sich auch in Mühlacker noch einiges tun.

Das jedenfalls betont Bildungs- und Kulturamtsleiterin Johanna Bächle, die bereits vor geraumer Zeit im Gemeinderat ein Konzept vorlegte und darauf hinwies, wie zügig man in der Senderstadt handeln sollte. Derzeit, erläutert Bächle, seien rund 1067 Kindergärtenplätze in Mühlacker vorhanden. Laut Berechnungen ihres Amtes benötigt man bis Ende des Jahres 2019 jedoch 122 Plätze mehr – und muss daher handeln.

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Zwar können in einer Übergangszeit 50 ältere Kindergartenkinder in der neuen Einrichtung im Käppele unterkommen – spätestens ab Herbst 2020 sind dort aber nur noch die 60 Krippenplätze verfügbar. Bis dahin also sollte eine neue Einrichtung in der Kernstadt bezugsfertig sein, für die derzeit allerdings zunächst noch ein passender Platz gefunden werden muss.

Allerdings gibt es nicht nur in Mühlacker direkt Handlungsbedarf: Um auch in Zukunft genügend Plätze in den Kindergärten anbieten zu können, stehen die Stadtteile ebenfalls im Fokus. In Lienzingen beispielsweise wurde der Neubau eines zweigruppigen Kindergartens beschlossen, da die bestehende Einrichtung an der Friedrich-Münch-Straße stark in die Jahre gekommen ist und eine Sanierung als unwirtschaftlich verworfen werden musste.

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Autor: Maximilian Lutz