Mühlacker
Mühlacker -  10.10.2018
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Weiter Weg zum neuen Wohnen: In Mühlacker soll sich bald etwas tun

Mühlacker. Was lange währt, wird endlich gut? Die Hoffnung darauf, dass es tatsächlich so kommt, haben die Dürrmenzer jedenfalls noch nicht aufgegeben – auch wenn sie rund zehn Jahre darauf warten mussten, dass das Areal im Herzen des Ortes, das einst eine Bijouterie beherbergte, endlich umgestaltet wird.

Entlang der Wiernsheimer Straße (links) soll ein eher langgestreckter Wohnblock entstehen, dahinter im eigentlichen Bijouterie-Quartier zwischen Brunnengasse (unten) und Krumme Gasse (rechts) sollen klassische Häusle-Bauer zum Zuge kommen. Foto: Stadt Mühlacker
Entlang der Wiernsheimer Straße (links) soll ein eher langgestreckter Wohnblock entstehen, dahinter im eigentlichen Bijouterie-Quartier zwischen Brunnengasse (unten) und Krumme Gasse (rechts) sollen klassische Häusle-Bauer zum Zuge kommen. Foto: Stadt Mühlacker

Schnell hingegen geht es mit den kommenden Schritten: Ein städtebaulicher Entwurf wurde nun vonseiten der Stadträte für gelungen bewertet – in einer Bürgerinfo-Veranstaltung am 25. Oktober um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Dürrmenz soll das Vorhaben Interessierten ausführlich erläutert werden. Auf dem Areal unweit des Bischof-Wurm-Platzes sollen Wohnhäuser entstehen, die Platz bieten für Familien.

Ob die Häuser von einem Investor gebaut und danach veräußert werden oder ob Privatpersonen jeweils ein Grundstück erwerben und danach bebauen, ist noch nicht entschieden. Klemens Köberle (LMU) sprach sich dafür aus, dass Einzelpersonen die Grundstücke erwerben, Klaus Sämann (FDP) sieht hingegen bei einem Bauträger mehr Vorteile. In rund zwei Wochen soll sich der Gemeinderat mit diesen Fragen nochmals beschäftigen.

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Im Gremium ist man zunächst einmal froh, dass es nun bald weitergehen kann mit dem Projekt: „Lange Zeit musste man den Eindruck haben, dass überhaupt nichts vorwärts geht“, sagte beispielsweise Rolf Leo (FW). Dass man nun ein Konzept habe, sei daher positiv. „Wir sollten endlich in der Sache weiterkommen“, unterstrich auch Günter Bächle (CDU). Und Karin Münzmay (SPD) legte ebenfalls wert darauf, dass es nun zügig weitergehe.

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Autor: Maximilian Lutz