Neuenbürg
Neuenbürg -  26.10.2026
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Feuerwehr trotzt dem Sturm: Herausfordernder Einsatz am Sonntag in Neuenbürg

Neuenbürg. Als einen herausfordernden Einsatz bezeichnet der Neuenbürgs Feuerwehrkommandant Manfred Wankmüller am Montag den Brand eines Mehrfamilienhauses in der Feldbergstraße am Vortag. Ursache war der Sturm, der über die Region zog. Die Flammen seien durch den Wind wohl von einer Dachterrasse unter das Dach gezogen worden, wo sich dann ein Kamineffekt gebildet habe.

Trotz starken Windes können die Feuerwehrleute Schlimmeresverhindern. Jürgen Schleeh
Trotz starken Windes können die Feuerwehrleute Schlimmeresverhindern. Jürgen Schleeh Foto: Jürgen Schleeh

Die Hitze habe Scheiben bersten lassen. „Wir sind dem Feuer hinterhergelaufen“, sagt Wankmüller. Das erlebe man so „ganz, ganz selten“. Dass man das Feuer dennoch so schnell im Griff hatte, sei der „sehr zielgerichteten und überlegten“ Arbeit der Einsatzkräfte geschuldet gewesen, die er ausdrücklich lobt. Insgesamt seien rund 115 Personen – egal ob Feuerwehr, Rettungsdienst, Stadt- oder Hausverwaltung – im Einsatz gewesen.

Das Gebäude besteht aus insgesamt elf Wohnungen. Weil man diese aufgrund des Brandes bei Wind und strömendem Regen allesamt habe räumen lassen, sei für die 25 Bewohner im benachbarten Kindergarten ein Ausweichquartier eingerichtet worden, erklärt Wankmüller. Man habe dort auch eine psychosoziale Betreuung zur Verfügung gestellt. Obwohl vom eigentlichen Brand unberührt, hatten die Löscharbeiten auch Auswirkungen auf tieferliegende Wohnungen. Dies habe sich laut Wankmüller – im zivilen Leben Elektriker – etwa am Sonntagnachmittag gezeigt, als es in einer Wohnung aufgrund des durchsickernden Löschwassers einen „großen Knall“ gab und der Strom weg war. Die Hausverwaltung war mit Blick auf die Bewohnbarkeit der Wohnungen nicht durch die PZ erreichbar.

Und auch zur Brandursache gibt es noch keine Aussagen. Laut Polizeipressesprecherin Carmela Rinaldo soll am Dienstag eine Begehung des Brandortes durch einen Gutachter stattfinden.