Leichenfund in Neuenbürg: Zum Toten im weißen Ford wird weiter ermittelt
Neuenbürg. Beim am 25. Februar in einem geparkten Fahrzeug in Neuenbürg leblos aufgefundenen Mann aus dem Enzkreis handelt es sich laut Medienberichten um den Hausmeister einer Kirchengemeinde aus der näheren Umgebung Neuenbürgs.
Nach PZ-Informationen soll es sich konkret um einen Mitarbeiter der katholischen Kirche handeln. Offiziell bestätigen möchte das jedoch niemand. Aus dem für die Verwaltung zuständigen Katholischen Dekanat Pforzheim sagt eine geschäftsführende Mitarbeiterin der PZ diesbezüglich:
„Dazu geben wir keine Stellungnahme ab.“
Benjamin Koch, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim, teilt unserer Redaktion mit, dass es der Staatsanwaltschaft in Pforzheim und dem Polizeipräsidium Pforzheim ein stetiges Anliegen sei, Persönlichkeitsrechte zu schützen, die über den Tod hinaus gelten, insbesondere bei Opfern von Straftaten.
Polizei rekonstruiert Tatablauf
Pressesprecher Koch weiter:
„Ein großes Augenmerk unserer Ermittlungen liegt auf der Rekonstruktion des Tatablaufs. Es handelt sich um ein Wissen, das in der Regel nur der oder die Täter besitzen können. Deshalb äußern wir uns hierzu aktuell nicht“, so Koch weiter.
Insbesondere zur Todesursache des Mannes aus dem Enzkreis und den weitergehenden Begleitumständen könnten derzeit keine Angaben gemacht werden. Wie berichtet, war das abgestellte Fahrzeug Zeugen am Mittwoch vorige Woche morgens aufgefallen. Kurz darauf waren Kriminalpolizei und Kriminaltechnik vor Ort. Das vorläufige Obduktionsergebnis erhärtete schließlich den Verdacht auf ein Tötungsdelikt.
Mit dem Foto des Fahrzeugs, ein weißer Ford-S-Max, sucht die Polizei nach Zeugen. Noch am selben Nachmittag wurde die Sonderkommission „Motor“ eingerichtet. Dieser gehören mehrere Dutzend Beamte der Kriminalpolizeidirektion Calw an. Die umfangreichen Ermittlungen werden laut Polizeipräsidium vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Rechtsmedizin Heidelberg unterstützt.
