Nach Leichenfund in Neuenbürg im Februar: 41-Jähriger aus Ersingen wurde erschossen
Neuenbürg. Es war eine Tat, die für Aufsehen gesorgt hat: Ende Februar wurde ein Mann tot in einem Ford S-Max in der Turnstraße in Neuenbürg gefunden. Nach langer Zeit der Ungewissheit, äußert sich die Polizei nun zur Tatwaffe. Mittlerweile ist man sich sicher, dass das 41-jährige Opfer, ein Hausmeister aus Ersingen, erschossen worden ist - das ergeben die Ermittlungen und Feststellungen der Rechtsmedizin.
Die PZ hat bereits am 12. März berichtet, dass das Opfer möglicherweise erschossen worden ist, als Polizeitaucher die Enz nahe des Fundorts der Leiche abgesucht haben. Wie die Pforzheimer Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Pforzheim betonen, sprechen die Gesamtumstände für ein Tötungsdelikt. Die eingerichtete Sonderkommission "Motor" und die Pforzheimer Staatsanwaltschaft vollstreckten nach akribischen Ermittlungen am 1. April mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl. Ein 40 Jahre alter Mann ist dabei festgenommen worden.
Er sei noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt worden, der den Haftbefehl in Vollzug gesetzt habe. Der Verdächtige sitzt seither in Untersuchungshaft. Er steht unter Mordverdacht. Zur Rekonstruktion der Tat waren die Sonderkommission "Motor" in Zusammenarbeit mit Ballistikern des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg an diesem Mittwochvormittag vor Ort am damaligen Leichenfundort. Der Parkplatz am Enzufer war aus diesem Grund mehrere Stunden abgesperrt.
