Niefern-Öschelbronn
Niefern-Öschelbronn -  15.04.2019
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Aus dem Ratssaal in Niefern-Öschelbronn: Sanierungsgebiet, Seniorenheim und mehr

Niefern-Öschelbronn. Der Gemeinderat Niefern-Öschelbronn hat sich in seiner jüngsten Sitzung unter anderem über das Sanierungsgebiet in Niefern-Vorort, das neue Seniorenheim, Schutz vor Verkehrslärm und eine schlechte Bürgerbeteiligung unterhalten.

Das Sanierungsgebiet

Niefern-Vorort werde mit einem Finanzrahmen von vier Millionen Euro ausgestattet, so Bürgermeisterin Birgit Förster. Die Gemeinde trage davon 1,6 Millionen Euro. Das Modernisierungsprogramm laufe bis April 2023.

Mehr Schutz vor Verkehrslärm: Die Rathausverwaltung erhält neue Schallkarten des Lärmaktionsplans, der zu Tempo 30 in der Nieferner Ortsdurchfahrt geführt hatte. Die Bahn erstelle zurzeit eigene Pläne, sagte Rathauschefin Förster, verknüpfen ließen sich die beiden Projekte jedoch nicht.

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Wann wird das neue Seniorenheim in Nieferns Ortskern zwischen Schul- und Brunnenstraße gebaut? Das wollte ein Einwohner wissen, die Nachfrage sei groß. Der Bau soll dieses Jahr beginnen, die Genehmigung des Landratsamtes liege aber noch nicht vor, sagte Förster.

Die Gründe für die schlechte Bürgerbeteiligung am Konzept der Gemeinde bis zum Jahr 2035 vergrätzten eine Bürgerin. Die Angabe im Protokoll, bildungsferne Schichten seien nicht erreicht worden, mache Einwohner verächtlich: „Dann wären 99 Prozent der Bürger dumm oder bescheuert.“ Bürgermeisterin Förster zeigte Verständnis für den Protest der Frau gegen die Formulierung des Entwicklungsbüros. Sie hätte sich aber zum Beispiel angesichts vieler Probleme in Niefern-Vorort mehr Mitwirkung gewünscht. Zur Diskussion im Arbeitskreis Vorort seien nur drei Personen aus dem Gebiet gekommen.

Autor: rst