Niefern-Öschelbronn
Niefern-Öschelbronn -  25.02.2026
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Haushalt ist auf den Weg gebracht: Niefern-Öschelbronn muss zwar für ihre Vorhaben die Rücklagen anzapfen, das Polster ist jedoch gehörig

Niefern-Öschelbronn. Niefern-Öschelbronns Finanzquellen sprudeln nicht mehr so kräftig wie in vergangenen Jahren. Für den Etat 2026 haben Verwaltung und Gemeinderäte in internen Beratungen die Investitionen abgeklopft.

Blick von Schlossstraße (links) und Großem Kesselweg (rechts) auf das geplante Wohngebiet „052 Bitscher“.
Blick von Schlossstraße (links) und Großem Kesselweg (rechts) auf das geplante Wohngebiet „052 Bitscher“. Foto: Tilo Keller

„Die Ausgaben steigen, die Einnahmen sinken, auch wir stehen vor Finanzierungsproblemen“, sagte Bürgermeister Uwe Engelsberger, als er im Januar der Ratsrunde die Kernpunkte seines Etats vorstellte. Im Kernhaushalt übersteigen die Ausgaben einmal mehr die Einnahmen – ein Minus von knapp vier Millionen Euro schlägt diesmal zu Buche. Nun ist das Finanzwerk unter Dach und Fach. Nach den Bewertungen der vier Fraktionen haben die Bürgervertreter den Haushalt einstimmig verabschiedet.

Noch muss die Gemeindekämmerin Erika Fischer (Archivfoto: Tilo Keller) keine Kredite aufnehmen, um vor allem zwei großen Brocken zu finanzieren. Der laufende Neubau des Kindergartens in Niefern-Vorort wird bis 2027 rund 12,5 Millionen Euro verschlingen.

Außerdem beginnt am Nieferner Ortsausgang die Erschließung des neuen Wohngebiets „Bitscher“. Kosten: knapp fünf Millionen Euro. Die Konsequenz: Schatzmeisterin Fischer muss in die Rücklagen greifen. Noch verfügt die Gemeinde jedoch über ein gehöriges Polster.