Niefern-Öschelbronn
Niefern-Öschelbronn -  22.01.2020
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Viele Investitionen: Niefern-Öschelbronn steckt erneut viel Geld in bessere Infrastruktur

Niefern-Öschelbronn. Die Gemeinde hält die Schlagzahl bei den Investitionen hoch. Bürgermeisterin Birgit Förster stellt den Etatentwurf 2020 vor.

Die markierte Fläche an der A 8 ist das Gebiet Reisersweg 1, das Niefern-Öschelbronn schon ganz konkret anpackt. Weitere Flächen sind eher als Reserve gedacht.
Die markierte Fläche an der A 8 ist das Gebiet Reisersweg 1, das Niefern-Öschelbronn schon ganz konkret anpackt. Weitere Flächen sind eher als Reserve gedacht. Foto: Foto: Ketterl, Archiv

Der Entwurf des Haushaltsplans, den Niefern-Öschelbronns Rathauschefin jetzt im Gemeinderat vorstellte, sieht dieses Jahr wieder mehrere Brocken vor, um die Infrastruktur zu verbessern. Folgende Beispiele nennt Birgit Förster: Die Aufstockung der Realschule wird fertig. Außerdem wird der Ameliussaal in Niefern als überregional bedeutsamer Veranstaltungsort mit einer Klimaanlage ausgerüstet, die Kirnbachhalle erhält eine neue Lüftung. Für den Komplex mit Schulen, Bädern und Sportanlagen ist ein Nahwärmenetz vorgesehen. In Öschelbronn soll der Umbau der Alten Schmiede beginnen, ein Projekt über mehrere Jahre. Die Erneuerung der Kanäle in Niefern-Vorort im Weinbergweg und der damit verbundene Ausbau der Dammstraße kosten viel Geld.

Schließlich wollen die Ratsrunde und die Verwaltung in wichtige Planungen einsteigen – zum einen fürs lang ersehnte Gewerbegebiet „Reisersweg 1“ an der A8, zum anderen wolle das Rathaus den Bau eines neuen Feuerwehrgebäudes in Öschelbronn vorbereiten, kündigte Förster an.

Die seit Jahrzehnten schuldenfreie Gemeinde hat einen großen Vorteil, um all die Investitionen zu stemmen. Der Sparstrumpf ist gut gefüllt. Kämmerin Erika Fischer geht mit einem Polster von 39 Millionen Euro ins Haushaltsjahr. Rund sieben Millionen Euro dürfte sie 2020 den Rücklagen entnehmen. Doch langfristige Belastungen machen der Schatzmeisterin Sorgen. Bis Ende 2023 könnte das Geld im Spartopf auf rund 20 Millionen Euro schwinden. Noch in jedem Jahr haben der Gemeinderat und die Rathausspitze jedoch einem allzu tiefen Griff in die Rücklagen einen Riegel vorgeschoben. Entweder wurden Vorhaben verschoben oder über mehrere Jahre gestreckt.

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Autor: rst