Ölbronn-Dürrn
Ölbronn-Dürrn -  15.10.2026
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Dürrner Ortsdurchfahrt soll durch Sanierung ab 2027 schöner werden

Ölbronn-Dürrn. Ab 2027 werden in Dürrn die Wasserleitung erneuert und die Gehwege neu gestaltet.

Am Ende der Sitzung am Mittwochabend sprachen sich die Ölbronn-Dürrner Gemeinderäte für die bauliche Verschönerung der Dürrner Ortsdurchfahrt bei den neuen Gehwegen für mehr Bäume, aber ohne zusätzliche Mauern aus. Planer Harald Bohner hatte zuvor erklärt, wie die gesamte Ortsdurchfahrt aufgewertet werden könnte.

Der Enzkreis asphaltiert dabei die Kreisstraße K4527 und die Gehwege werden von der Gemeinde aufgehübscht. Und weil das Vorhaben Maßnahmen enthalte, die für einen besseren Klimaschutz stehen, könnte ein Zuschuss von 75 Prozent aus Fördermitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) winken. Dieser Zuschuss wird nun bis zum 31. Oktober beantragt. In der Einwohnerversammlung am 10. November um 18.30 Uhr in der Dürrner Gemeindehalle soll der Plan vorgestellt werden. „Es geht darum, der Bürgerschaft Infos zu geben“, erklärte Bürgermeister Norman Tank. Der Hintergrund der Maßnahme ist die dringend anstehende Erneuerung der über 125 Jahre alten und für Störungen anfälligen Hauptwasserleitung in der Ortsdurchfahrt ab 2027.

Denn schon im Jahr 2017 sei der Gemeindeverwaltung vom Landratsamt Enzkreis, Amt für nachhaltige Mobilität Straßenbau mitgeteilt worden, dass das Landratsamt beabsichtigte, die Erneuerung des Straßenbelags auf der Kreisstraße K4527 (Pforzheimer Straße/Hauptstraße) in Dürrn durchzuführen. Deshalb sollte die Gemeinde im Vorfeld ihr Kanal- und Wasserleitungsnetz auf Schäden prüfen, damit diese dann bei einer gemeinsamen Sanierung repariert werden können. Bis heute seien die Erhaltungsmaßnahmen an der K4527 allerdings nicht umgesetzt worden. Denn wegen des Ausbaus der Bundesautobahn A8 sei dieses Vorhaben vom Landratsamt immer wieder zurückgestellt worden. Schon 2023 habe ein Abstimmungsgespräch mit dem Landratsamt stattgefunden. Denn die Straßendecke sollte damals von der Pforzheimer Straße/Ecke Höhenstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Corres ausgebaut werden. Dann wurde aber seit Mitte 2025 die Ortsdurchfahrt in Bauschlott saniert. Diese Baumaßnahme dauere voraussichtlich noch bis Mitte 2027 an. Und dann könnte die Wasserleitung endlich erneuert und damit der Ausbau der Dürrner Ortsdurchfahrt in Angriff genommen werden.

Planungsphase steht an

„Wir treten heute erst in die Planungsphase ein“, erklärte Tank in der Sitzung. Aber weil im Frühjahr 2026 in der Ortsdurchfahrt bereits zahlreiche Wasserrohrbrüche zu verzeichnen waren, müsste die Kommune handeln. „Das grundsätzliche O.k. vom Landratsamt ist da, aber es ist alles noch ein Entwurf“, erklärte Tank auch hinsichtlich eines geplanten neuen Kreisverkehres im Bereich vor dem Rathaus und Zebrastreifen. „Die Straße soll vom Höhenniveau bleiben wie sie ist“, erklärte Planer Harald Bohner. Zudem sollen die Einfahrten erhalten und die Fahrbahnbreite in der Pforzheimer Straße, die im Verlauf der Ortsdurchfahrt in die Hauptstraße mündet, durchgehend sechs Meter betragen. Um die Straße aufzuhübschen, seien zahlreiche Baumpflanzungen vorgesehen.

Dafür, so Bohner, müsse mit den Grundstückseigentümern gesprochen werden. „Der Prozess ist, gute Lösungen zu finden“, erklärte Tank. Deshalb sollen zur Einwohnerversammlung auch die direkten Anlieger eingeladen werden. Denn dabei könnten vonseiten der Einwohner weitere Anregungen und Wünsche vorgetragen und berücksichtigt werden.