Remchingen
Kreisklasse B1 Pforzheim -  14.05.2019
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Kreisklasse B1: SK Hagenschieß hat Hoffnung auf den Klassenerhalt

Hoffnung auf den Klassenerhalt hat man auch noch bei der Sportkameradschaft (SK) Hagenschieß. Nach einem desaströsen Saisonstart mit sieben Niederlagen in Serie hat sich die Mannschaft in der Kreisklasse B1 Pforzheim inzwischen gefangen.

Führt die SK Hagenschieß als Kapitän aufs Feld: CfR-Teammanger Alexander Freygang. Fotos: Ripberger, PZ-Archiv
Führt die SK Hagenschieß als Kapitän aufs Feld: CfR-Teammanger Alexander Freygang. Fotos: Ripberger, PZ-Archiv

Zwar ist man immer noch Träger der Roten Laterne. Die Nichtabstiegsplätze sind nach dem 2:0-Sieg vom vergangenen Sonntag gegen den TSV Wimsheim II aber in greifbare Nähe gerückt.

Der Umschwung kam im vergangenen Herbst, als der personell arg gebeutelte Verein noch einmal Verstärkung erhielt. Unter anderem schnüren seither auch die Zweitliga-Wasserballer Pascal Sachs und Alexander Wottschel (ein großes Fußballtaltent) vom 1. BSC Pforzheim die Kickschuhe im Pforzheimer Stadtteil. Und Alexander Freygang. Mit ihm hat ein sehr bekanntes Gesicht im Fußballkreis im Verlauf der Vorrunde beim B-Ligisten angeheuert. Der Teammanager des Fußball-Oberligisten 1. CfR Pforzheim, wohnhaft im Mäurach, führt die Mannschaft seither als Kapitän aufs Feld – und das im sehr reifen Fußballeralter von 49 Jahren.

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Von SK-Trainer Andreas Müller wird er als „Sechser“ im Mittelfeld oder im Angriff aufgeboten. „Vor allem seine Standards sind sehr gefährlich, obwohl er am Sonntag einen Elfer verschossen hat“, schmunzelt Müller, der Freygang schon sehr lange kennt und über dessen Kontakt der Ex-Coach von Kickers Pforzheim und FC Kieselbronn auch den Weg zur SK fand. „Wir wollen es noch schaffen. Unser Ziel ist es, mindestens noch Vorletzter zu werden“, sagt Freygang. Da trifft es sich gut, dass die Sportkameraden aus dem Hagenschieß noch gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, FC Kieselbronn II und FC Fatihspor II, anzutreten haben.

Auch das SK-Urgestein Andreas Müller (55) hat in seinem letzten Jahr an der Seitenlinie die Hoffnung auf den Klassenverbleib noch längst nicht aufgegeben. Sein Nachfolger als Coach der Sportkameradschaft steht übrigens auch schon fest: „Er heiß Alexander Freygang“, freut sich Andreas Müller über den namhaften Mann an der Seitenlinie und hofft natürlich, dass Freygang in der kommenden Saison keinen C-Ligisten coachen muss.

Autor: Martin Mildenberger